RFID

Abkürzung für: Radio Frequency Identification
Definition: Die Technologie nutzt Sender-Empfänger-Systeme zum automatischen und berührungslosen Identifizieren und Lokalisieren von Objekten über Funkwellen. Bei passiven Systemen versorgt das Schreib/Lese-Gerät per Wechselmagnetfeld oder Funkwellen alle Transponder in Reichweite mit Energie, welche über hochfrequente Rundfunkwellen antworten. Die Reichweiten variieren je nach Frequenz (125 kHz, 13 MHz) und Erregerfeldtyp von wenigen Milimetern bis zu 10 m. Es gibt Lese-Transponder oder Lese/Schreib-Transponder mit Speicher. Manche Schreib/Lese-Geräte können nur einen, andere etwa ein Dutzend Transponder gleichzeitig erfassen. Aktive RFID-Systeme haben batterieversorgte Transponder mit bis zu 10 km Sendereichweite und kommunizieren mit Funkwellen über verschiedene Mobilfunknetze (LTE-M, LPWAN, NB-IoT, Sigfox) und Anbindung an eine Internet-Cloud weltweit.
Kategorien: Funktechnik,Management,Telekommunikation
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