3M Services setzt auf Anomalieerkennung des Rhebo Industrial Protector für Sicherheit und Stabilität in Kritischen Infrastrukturen. Rhebo

3M Services setzt auf Anomalieerkennung des Rhebo Industrial Protector für Sicherheit und Stabilität in Kritischen Infrastrukturen. Rhebo

Mit der Anomalieerkennung Rhebo Industrial Protector erweitert 3M Services, die 100%ige Tochter von 3M Deutschland, sein Portfolio um eine Lösung zur Gewährleistung der Leitsystemsicherheit in Kritischen Infrastrukturen in Europa.

Naif Kiy, Geschäftsführer von 3M Services, sagt zur Kooperation: „3M Services bietet den Betreibern Kritischer Infrastrukturen ein Warnsystem – eine intelligente, auf industrielle und energiewirtschaftliche Umgebungen zugeschnittene Netzwerküberwachung – denn Systemzusammenbrüche, Blackouts und GAUs sind keine Option. Rhebo bietet mit dem Industrial Protector eine Plattform für Anomalie-Erkennungen in Betriebsnetzen und konzentriert sich auf deren Weiterentwicklung und den technischen 3rd-Level Support.“
Klaus Mochalski, CEO von Rhebo erklärt: „Wir freuen uns, dass 3M Services als Spezialist für zukunftsorientierte Übertragungs- und Vermittlungsnetze den Einsatz einer Anomalieerkennung für die Betreiber von Telekommunikationsnetzen und Kritischen Infrastrukturen unterstützt. Laut Gartner kommt es in Unternehmen im Jahr durchschnittlich zu 87 Stunden ungeplanter Stillstandszeit. Zusammen mit mehreren Wochen bis Monaten Recovery Time nach Cybervorfällen liegt in den Unternehmen somit ein großes Optimierungspotential, welches das Jahresergebnis nicht unerheblich beeinflussen wird.“

Echtzeiterkennung von Anomalien im Steuerungsnetzwerk

Der Industrial Protector überwacht kontinuierlich und auf Inhaltsebene die gesamte Steuerungsnetzkommunikation. Alle Datenpakete werden auf Inhaltsebene dekodiert, und jeglicher verdächtige Vorgang in Echtzeit gemeldet. Selbst abweichende Operationsverläufe, die zu Anlagenausfällen führen können, wie Netzwerkprobleme und Maschinenstörungen, werden erkannt, nach Risiko bewertet und gemeldet. Dabei behält die Administration die Kontrolle über die Netz- und Anlagenfunktionalität. Zudem speichert das System alle Daten über verdächtige Operationen (inklusive Metadaten und Paketinhalte), was eine detaillierte Analyse jedes verdächtigen Vorgangs ermöglicht. Filterregeln (Filter Policies) und universelle Schnittstellen bieten zudem die Option, den Industrial Protector als Datenquelle für bestehende Backendsysteme – etwa Leitstellen und Firewalls – zu integrieren, um eine Big-Data-Strategie und ein Monitoringkonzepts umzusetzen.