Analog Devices stellt mit dem ADL5317 3 mm × 3 mm messenden LFCSP-Gehäuse (Lead Frame Chip Scale Package) einen IC vor, der erstmals Funktionen zur Regelung der Bias-Spannung von Avalanche-Photodioden und Stromüberwachungsfunktionen für die High-Side auf einem Chip enthält und der den Aufbau Platz sparender optischer Transceiver-Module mit bis zu 10 Gbit/s ermöglicht.


In optischen Netzwerken, in denen ein optimales Ansprechverhalten temperaturempfindlicher APDs sichergestellt werden muss, übernimmt der ADL5317 die exakte Einstellung der Bias-Spannung in einem Bereich von 6…72 V und er überwacht zugleich den Strom über einen Bereich von sechs Dekaden. Sein lineares Interface reduziert das Rauschen, das normalerweise in APD-Modulen vorhanden ist. Die für 3 V ausgelegte lineare Bias-Steuerungsschnittstelle ermöglicht 


Entwicklern optischer Netzwerkkomponenten den Einsatz eines Hochvolt-Schaltreglers mit fester Spannung. Gegenüber den herkömmlichen APD-Vorspannungstechniken, die mit ihren PMW-basierten DC/DC-Wandlern Schaltrauschen erzeugen, lässt sich der Aufwand für die Entkopplung der Versorgungsspannung sowie für Tiefpassfilter reduzieren.


Der integrierte Stromspiegel liefert einen Photodioden-Messstrom im Verhältnis 5:1 über sechs Dekaden mit einer Linearität von 0,5% im Bereich  von 50 nA bis 1 mA und von 1% im Bereich von 5 nA bis 5 mA. In Verbindung mit Komponenten zur optischen Leistungsmessung wie zum Beispiel den logarithmischen Verstärkern AD8304, AD8305, ADL5306 und ADL5310 können Strommessungen auf der Potential führenden Seite vorgenommen werden.



Analog Devices Kennziffer 441