Reist derzeit gern mit einem 32-Gigahertz-Oszilloskop im Handgepäck: Peter Kasenbacher, Agilent Technologies, Böblingen bei Stuttgart.

Reist derzeit gern mit einem 32-Gigahertz-Oszilloskop im Handgepäck: Peter Kasenbacher, Agilent Technologies, Böblingen bei Stuttgart.

Indium-Phosphid-Prozesstechnik macht es möglich: „Agilent verfügt nun über Echtzeit-Oszilloskope mit voller 32-Gigahertz-Analogbandbreite“, verkündet Peter Kasenbacher stolz, Produktmanager Oszilloskope EMEA bei Agilent. Er ergänzt: „Dazu gibt es ein komplettes 30-Gigahertz-Probingsystem, um die Leistung auch auszuschöpfen.“ Die Oszilloskope der Infiniium-90000X-Baureihe mit InP-basierenden Chips kommen zunächst in zehn verschiedenen Versionen, mit Analogbandbreiten von 16 bis 32 Gigahertz. „Dabei ist auf längere Sicht noch Spielraum nach oben“, erklärt Kasenbacher. „Labormuster mit Bandbreiten bis Richtung 300 Gigahertz sind möglich.“
Um dies zu ermöglichen, hat Agilent einiges in den Aufbau einer eigenen Fertigung investiert, nicht zuletzt, um die Kontrolle über den InP-Prozess zu haben. Das Herz der Infiniium-90000X-Familie sind die mit fünf InP-Asics bestückten Eingangsmodule, die in ein Aluminiumnitrid-Gehäuse verpackt sind. Die präsentierten Oszilloskope mit nachträglich erweiterbaren Bandbreiten von 16, 20, 25, 28 und 32 Gigahertz bieten 16 Gigahertz Bandbreite auf vier Kanälen, die höheren Bandbreiten jeweils zweikanalig. „Später wird es die Möglichkeit geben, zwei zweikanalige Infiniium zu einem vierkanaligen Gerät zusammenzuschalten“, ergänzt Peter Kasenbacher. Die Auslieferung der Oszilloskope beginnt laut Agilent im Juli, zu Preisen von 100 000 bis über 200 000 Euro plus Mehrwertsteuer. (uns)