Zusammen mit den internationalen Instituten RCAR hat das Allianz Zentrum für Technik (AZT) die Anforderungen an einen virtuellen Fahrzeugschlüssel zu einem weltweit anwendbaren Standard weiterentwickelt. Dieser soll als Leitfaden dienen und offen für unterschiedliche technische Lösungen sein.

Die Allianz hat Anforderungen an einen virtuellen Fahrzeugschlüssel formuliert.

Die Allianz hat Anforderungen an einen virtuellen Fahrzeugschlüssel formuliert. Allianz

Dabei sind die vier wichtigsten Anforderungen an einen virtuellen Fahrzeugschlüssel:

  • Der virtuelle Fahrzeugschlüssel darf nicht kopierbar sein. Analog zum physischen Schlüssel muss erkennbar sein, wie viele Schlüssel im Umlauf sind.
  • Alle berechtigten Fahrzeugnutzer müssen übersichtlich, transparent und unveränderlich für den Kunden – sowie im Schadenfall für die Versicherung – aufgeführt sein. Der Kunde muss zudem bei einem Totaldiebstahl sofort alle virtuellen Schlüssel nachweisbar zurückziehen können.
  • Die Zugangsberechtigung des Autos muss von der Fahrberechtigung getrennt sein, um das bestehende Schutzniveau der elektronischen Wegfahrsperre nicht zu unterlaufen und die Sicherheit bei zukünftigen Dienstleistungsmodellen wie „Lieferung in den Kofferraum“ zu gewährleisten.
  • Die Datenumgebung von Ausführung und Speicherung des Virtuellen Schlüssels muss strikt von sonstigen Applikationen getrennt sein. Alle sicherheitskritischen Daten wie zum Beispiel Berechtigungen und Schlüsselberechnung müssen in einer sicheren Speicher- und Ausführungsumgebung gespeichert beziehungsweise ausgeführt werden.