Chris Balough ist Senior Director für Software-, Embedded- und DSP-Marketing bei Altera in San Jose, Kalifornien.

Chris Balough ist Senior Director für Software-, Embedded- und DSP-Marketing bei Altera in San Jose, Kalifornien.

Sie soll die Integration von programmierbarer Logik und Prozessoren beschleunigen: die Embedded-Initiative von Altera. Unter ihrer Prämisse bietet Altera einen gemeinsamen Designflow auf Basis der Quartus-II-Entwicklungssoftware an. Neu dazugekommen sind das Systemlevel-Integrationswerkzeug Qsys sowie FPGA-IP-Blöcke für Cortex-A9-MPCore-Kerne von ARM und Mips32-Embedded-Prozessoren, für die Altera seit einiger Zeit eine Architekturlizenz besitzt. Der gemeinsame Designflow ermöglicht es Embedded-Entwicklern, den Nios-II-Prozessor von Altera sowie ARM- oder Mips-basierte Embedded-Prozessoren zu integrieren. Das funktioniert auch für die kürzlich von Intel angekündigten Atom-CPU E600 (Codename Stellarton), deren Multichip-Gehäuse einen Altera-FPGA-Chip enthält.
Qsys nutzt die nach Firmenangaben industrieweit erste FPGA-optimierte Network-on-a-Chip-Technologie, die sowohl Memory-Mapped-, als auch Datenpfad-Verbindungen unterstützt. Damit wird die Performance im Vergleich zum SOPC-Builder von Altera nahezu verdoppelt, während das Tool weiterhin Standard-IP-Schnittstellen wie AMBA unterstützt. Qsys nutzt das vom SOPC-Builder bekannte Benutzer­interface und bietet Rückwärts-Kompatibilität zur Migration von bestehenden Embedded-Systemen. Außerdem unterstützt das Tool hierarchisches Design, inkrementelles Kompilieren und partielle Rekonfiguration. (lei)