Auch in diesem Jahr befragte der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) wieder seine Mitglieder im Januar zur wirtschaftlichen Entwicklung 2018. Laut eigenen Angaben erwirtschaftete die Branche im vergangenen Jahr ein Umsatzpuls von zehn Prozent, aber prognostiziert für 2019 mit fünf Prozent ein schwächeres Wachstum.

2018 stiegen die Auftragseingänge über das Jahr hinweg, allerdings nahm hier der Zuwachs in den letzten beiden Quartalen 2018 ab.

2018 stiegen die Auftragseingänge über das Jahr hinweg, allerdings nahm hier der Zuwachs in den letzten beiden Quartalen 2018 ab. AMA Verband für Sensorik+Messtechnik

Damit liegen Sensorik und Messtechnik oberhalb des bundesweiten Trends, den das Statistische Bundesamt für die deutsche Wirtschaft 2018 mit einem leichten Plus bezifferte. Anders die Branche Sensorik und Messtechnik, die acht Prozent für 2018 prognostizierte und tatsächlich zehn Prozent Umsatzwachstum zulegte.

Zögerlicher verhielten sich die befragten Unternehmen bei den Investitionen. Stiegen diese 2017 noch um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr, lag die Steigerung 2018 lediglich bei einem Prozentpunkt.

Positive Wachstumsimpulse kamen nach Verbandsangaben sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Das belegt eine erhöhte Exportquote um insgesamt vier Prozentpunkte auf 55 Prozent. Dabei zog der Export ins außereuropäische Ausland an. Der nach Mitteleuropa gelieferte Anteil gab um zwei Prozentpunkte nach.

Diese Exportentwicklung ins außereuropäische Ausland schlägt sich darin nieder, dass zwar knapp ein Drittel der AMA-Mitglieder befürchten, dass ein Brexit großen Einfluss auf die eigene wirtschaftliche Entwicklung hätte. Knapp 70 Prozent der Mitglieder sehen einem Brexit jedoch gelassen entgegen und vermuten einen eher geringen Einfluss auf die eigenen Geschäftstätigkeiten.