Die Rampf Group, Inc., amerikanische Tochter der Rampf-Gruppe (www.rampf-group.com) verstärkt ihre Präsenz in Nordamerika. Seit kurzem vertreibt das Unternehmen mit Sitz in Wixom nicht nur Reaktionsharze, sondern stellt die Kunststoffe auch selbst her. Rund 1 Mio. US-Dollar hat man in die eigene Flüssigproduktion investiert. Die Kapazität liegt derzeit bei rund 1 000 Tonnen im Jahr. Verkürzte Lieferzeiten, geringe Frachtkosten, kein Aufwand für Zoll und Logistik – das ist das Ergebnis der eigenen Flüssigproduktion am Standort Wixom. Nach einem Jahr Vorbereitung fertigt das 2 800 m² große Werk seit kurzem Dichtungsschäume aus Polyurethan. Die Materialien werden vorwiegend zum Dichten von Türmontageträgern eingesetzt. Im Fokus steht damit die Automobilindustrie.

Die Produktionskapazität liegt derzeit bei rund 1 000 Tonnen im Jahr und kann bei Bedarf jederzeit erhöht. Seit seiner Gründung im Jahr 2003 hat das Unternehmen jährliche Umsatzsteigerungen von 100 Prozent erzielt. Doch der reine Vertrieb von Toolingprodukten, Polyurethansystemen sowie Misch- und Dosieranlagen reichte Geschäftsführer Jürgen Penker nicht mehr. „Wir wollen mit der neuen Produktionsanlage unser langfristiges Engagement in den USA bekräftigen und unsere Wettbewerbsposition verbessern“, so Penker. Ab 2009 will der 34-Jährige auch Elektrogießharze vor Ort produzieren. Einen großen Wettbewerbsvorteil sieht er vor allem in der Qualität der Produkte. „Made in Germany kommt nach wie vor an. Wir arbeiten hier deshalb nach den deutschen Qualitätsansprüchen, die im Übrigen innerhalb der ganzen Rampf-Gruppe gelten“, bestätigt der Ingenieur.