Vom „letzten Puzzleteil“ in der IoT-Enablement-Strategie des Unternehmens sprach Dipesh Patel, President von ARMs IoT Services Group, in einem schriftlichen Statement. Um sich breiter für den IoT-Markt aufzustellen, hatte der Chiphersteller, der dem japanischen Softbank-Konzern angehört, kürzlich bereits das auf Connectivity-Management spezialisierte Stream Technologies zugekauft. Für die Übernahme von Treasure Data soll nun der größte Cash-Betrag in der Unternehmensgeschichte geflossen sein; die kolportierten 600 Millionen US-Dollar bestätigte ARM nicht.

Treasure Data

Das Know-how von Treasure Data soll in Arms Pelion-IoT-Platform integriert werden, ARM

Treasure Data könne große Datenmengen aus verschiedenen internen und externen Quellen auswerten, die bisher nicht zugänglich waren oder genutzt wurden, argumentierte Patel. Dies schließe die Lücke für eine durchgängige IoT-Lösung. Das Know-how soll nun in den Aufbau der horizontalen, herstellerübergreifenden SaaS-Plattform Pelion-IoT-Platform fließen, bei der auch Arms proprietäre Lösung Mbed Cloud zur Anwendungen kommt.

„Die Pelion IoT-Plattform ist anders, weil es sich um eine wahrhaft horizontale Plattform handelt, die jede Anzahl oder Art von Geräten und Konnektivität steuern und mit jedem internen oder externen Datentyp umgehen sowie sich mit jeder Cloud verbinden kann“, formulierte Dipesh Patel den hoch gesteckten Anspruch. Die Plattform soll in sechs Monaten erhältlich sein.