„Arium ist seit Langem – schon seit 35 Jahren – in der Entwicklung innovativer JTAG-basierter Debugging- und Tracing-Tools für die Softwareschicht zwischen dem Betriebssystem und der zugrunde liegenden Hardware tätig“, sagt Glenn Woppman, President und CEO von Asset InterTech. „Natürlich ist das schnellere Software-Debugging von Leiterplattendesign-Prototypen dabei entscheidend, die Designs rascher in die Fertigung zu bringen und die Einführung von neuen Produkten zu beschleunigen. Ab da spielt noch viel mehr eine Rolle, als nur die Tools selbst. Durch die Kombination der Fachkompetenzen unserer beiden Unternehmen können wir die Ingenieure bei der Lösung eines breiteren Problemspektrums mit den berührungslosen Methoden unterstützen, die sich am besten für die Technologien von heute eignen. Ich spreche hier von Methoden, die von innen nach außen funktionieren, und nicht von außen nach innen.“

Ariums Software-Debugging- und Tracingfunktionen ergänzen die Zugriffs-, Management- und Steuerungs-Funktionen der Scan-Works-Plattform für die Test- und Messinstrumente, die in den Chips eingebettet ist. Die zunehmende Anzahl von Verarbeitungskernen sowie die Integration von immer mehr Ressourcen in SoC-Komponenten sorgen für das explosionsartige Wachstum der Software, die für die Interaktion der Hardware mit der Betriebssystemsoftware und den Anwendungen erforderlich ist. Die hardwareunterstützten Debugging-Tools von Arium ermöglichen den Entwickler die schnelle Fehlersuche und -beseitigung im Code. Die Tracing-Tools des Unternehmens unterstützen die Designer bei der raschen Analyse der Softwaretransaktionen und Interaktionen in Cores, Threads und Code-Modulen. Die anspruchsvollen Debugging- und Tracingfunktionen von Arium ergänzen auch Scan Works HSIO, ein Toolset, das Designer beim Debugging und bei der Validierung von Chip-zu-Chip-Bussen auf Leiterplatten unterstützt. Durch die Kombination dieser verschiedenen Debugging-, Tracing- und Validierungs-Funktionen können die Designer den Bring-up-Prozess für ihre Prototypen beschleunigen, die somit früher in die Massenfertigung gehen können.

„Wir freuen uns sehr über den Zusammenschluss mit Asset, denn wir sind überzeugt, dass Embedded-Instrumentierung die Technologie ist, um die die Designer in Zukunft nicht herumkommen werden“, sagt Larry Traylor, President von Arium. „Unsere Tools werden seit 35 im Design eingesetzt und in dieser Zeit hat sich vieles verändert. High-Speed-Busse mit Geschwindigkeiten von über 5 Gigabit pro Sekunden sind heute die Norm. SoC-Architekturen und neue Chipgehäusetechnologien machen es praktisch unmöglich zu sehen, was in Systemen vor sich geht. Es ist Zeit, unsere Software-Debugging- und Tracing-Lösungen mit den ausgezeichneten Validierungs- und Test-Tools von Scan Works zu kombinieren. Unsere Nutzer sagen uns, dass der Umfang der heute vorhandenen Software exponentiell wächst. Hier spielen unsere Tools eine äußerst wichtige Rolle. Aber die Anwender beklagen auch einen Mangel an Einblick in die Interaktion von Hardware und Software, was die Entwicklung von neuen Produkten verlangsamt. Die Tools unserer beiden Unternehmen haben jeweils für sich ganz klare Rollen bei der Lösung dieser Probleme. Aber zusammen bieten sie ein Maß an Transparenz, das sich sonst nirgendwo finden lässt. Gemeinsam können Asset und Arium die Entwicklungszyklen verkürzen und so unseren Anwendern die schnellere Generierung von Einnahmen ermöglichen.“

Die vollständigen Vereinbarungen und Bedingungen des Übernahmevertrags zwischen Asset und Arium wurden nicht bekannt gegeben. Asset hat sämtliche Vermögenswerte von Arium erworben und alle Mitarbeiter von Arium haben Positionen bei Asset angenommen. Der Kundenstamm von Arium wird auch weiterhin von den Arium Service- und Support-Mitarbeitern betreut.