Das Halbjahresergebnis der AT&S-Gruppe (www.ats.net) unterstreicht ihre positive Entwicklung weltweit. Mit einem Rekordumsatz von knapp 243 Mio. Euro und einer EBIT-Marge von über 10 % im ersten Halbjahr bestätigt sich die hohe Auslastung in allen Werken, trotz nachteiliger Wechselkursentwicklungen. Dies enstpricht einem Gewinn pro Aktie von 82 Cents. Die Investitionstätigkeit stieg erneut deutlich an, was auf den zügigen Ausbau der Kapazitäten in China und Indien zurückzuführen ist.

Die Erlöse konnten im Vergleich zum ersten Quartal erneut um 13 % gesteigert werden und liegen somit in Summe um 41 % höher als noch vor einem Jahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für das erste Halbjahr beläuft sich – bereinigt um außergewöhnliche Aufwendungen – auf 25,5 Mio. Euro. Durch den zügigen Ausbau der Kapazitäten in China und Indien, aber auch durch die Stärkung des Euros gegenüber dem Dollar, hat sich der Verschuldungsgrad auf knapp über 72 % erhöht, was deutlich unter dem max. angestrebten Zielwert von 80 % liegt.

Im 2. Quartal konnte die AT&S Gruppe als einer der ersten Produzenten weltweit die Serienfertigung der ECP-Technologie forcieren. Diese spezielle hochwertige Technologie erlaubt die effiziente Miniaturisierung von elektronischen Produkten bei gleichzeitiger Leistungserhöhung. Kleiner und multifunktioneller – die Geräte der Zukunft fordern noch effizientere Platznutzung und damit höherwertige Technologien als bisher.

Aber auch mit der Photovoltaik hat sich der Vorstand intensiv in den letzten Monaten strategisch auseinandergesetzt. Die Produkteinführung dieser Solarzellen läuft bereits und die von AT&S produzierten Rückseitenkontaktfolien stellen eine wichtige Komponente für diese neue Technologie dar. Hauptvorteil der fertigen Solarzelle ist es, dass sie auf Grund der eingesetzten Technologie noch effizienter und platzsparender ist und somit beispielsweise bei flächenkritischen Anwendungen wie etwa bei Gebäuden sehr gut zum Einsatz kommen kann.