Die neuartige 3D-Laser-Poliermaschine bringt partikelfrei sämtliche Oberflächen in Form.

Die neuartige 3D-Laser-Poliermaschine bringt partikelfrei sämtliche Oberflächen in Form.Unitechnologies

Die Poliermaschine besteht unter anderem aus einem äußerst steifen und präzisen fünfachsigen Roboter des Herstellers Delta und einem 3D-Laser-Scanner. Die eigens konzipierte Maschinensoftware des Systems berechnet die zu bearbeitenden Oberflächen mittels CAD-Daten. Daraus entstehen die Arbeitsanweisungen für den Roboter und den Scanner. Das System erkennt die relevanten geometrischen Referenzen des zu polierenden Bauteils mithilfe einer Kamera. Auf dieser Grundlage wird die tatsächliche Position des Bauteils berechnet und der Polierprozess gestartet.

Ein gepulster Hochfrequenz-Laser tastet die gewählten Oberflächen entsprechend ab. Die Materie schmilzt lokal beim Durchlauf des Lasers und festigt sich anschließend. Die Oberflächenspannung führt zu einer Glättung der Materie und eliminiert dadurch die Unebenheiten.

Stärken des 3D-Laserpolierens

Je nach Anwendung bietet das dreidimensionale Laserpolieren eine Reihe von Vorteilen: Geht es nach Unitechnologies, dann ist das System im Durchschnitt zehn Mal schneller als alle konventionellen Prozesse des mechanischen Polierens, egal ob diese automatisiert oder manuell sind. Weil beim Abtrag keine Partikel entstehen, ist der Laserpolierer auch für Anwendungen in Reinräumen geeignet. Die Positionsgenauigkeit sowie die acht Freiheitsgrade des Systems ermöglichen eine problemlose Oberflächenbearbeitung. Dabei bleiben auch die Kanten des zu bearbeitenden Bauteils während dem Polierprozess verschont. Überdies erzeugt das System keinerlei Mikrokratzer in der Materie, weshalb sich der Laserpolierer auch in der Medizintechnik einsetzen lässt.