Die Auftragseingänge der deutschen Elektroindustrie sind im Mai um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert gesunken.

Die Autragseingänge der deutschen Elektroindustrie reduzierten sich im Mai um 3,5 Prozent.

Die Autragseingänge der deutschen Elektroindustrie reduzierten sich im Mai um 3,5 Prozent. ZVEI

Vor allem die Auslandsaufträge gingen zurück: um 9 Prozent. Aufträge aus Drittländern reduzierten sich um 12,3 Prozent, während die Bestellungen aus dem Euroraum um 2,6 Prozent rückläufig waren. Zugelegt haben im Mai nur die Bestellungen aus dem Inland: um 3,9 Prozent.

Im Gesamtzeitraum von Januar bis Mai dieses Jahres gab es ein Minus von 2,2 Prozent bei den Bestellungen gegenüber dem Vorjahr. In den Zeitraum erhöhten sich die Inlandsbestellungen um 0,3 Prozent, wohingegen ausländische Kunden 4,1 Prozent weniger orderten. Die Aufträge aus der Eurozone reduzierten sich in den ersten fünf Monaten 2019 um 1,7 Prozent, die aus Drittländern um 5,4 Prozent.

Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie ist im Juni auf den niedrigsten Wert seit Herbst 2014 gesunken. Sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die allgemeinen Geschäftserwartungen fielen ungünstiger aus als im Vormonat. Unterm Strich befindet sich der Wert für das Geschäftsklima aber noch knapp im expansiven Bereich. Die Exporterwartungen verbesserten sich im Juni: Der Saldo aus positiven und negativen Antworten liegt jetzt bei plus 5 Prozentpunkten – und damit 4 Punkte höher als noch im Mai.

Es gebe gegenwärtig große Sicherheit darüber, welchen Weg Welthandel und Weltwirtschaft als nächstes einschlagen werden, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann.