Aber der Kunde fordert gerade jetzt diese Baugruppe wieder. Und vor der finalen Verwendung sind auch noch wichtige Sicherheitstests unabdingbar.

Re-Assembling einer Prüfapplikation

Revers Engineering macht aus alt neu Endtest

Der Test-Dienstleister endtest aus Berlin stellte sich eben diesem Kundenproblem – das Problem-Projekt hatte 650 Netze/Knotenpunkte und circa 1.500 Bauteile. Zur Erstellung der Prüfapplikation wurde ein Re-Assembling notwendig. Den endtest-Entwicklern mussten rein grafische Gerber-Daten ohne Informationen über elektrische Verbindungen reichen. Noch vorhandene Stromlaufpläne und Stücklisten wurden gescannt und in die Software eingearbeitet. Fehlende Informationen über elektrische Verbindungen und Bauteile wurden manuell Stück für Stück an Hand der Stromlaufpläne und eines Musters neu generiert. Am Ende entstand eine neue aktuelle Software, mit dem sich die Baugruppe mit einem Flying Probe einwandfrei testen ließ. Mit diesen neuen CAD-Daten fertigte der Kunde auch noch einen neuen Adapter für sein internes Testsystem.