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Mit Markus Wöhrles Erfindung lassens sich Endress+Hauser-Geräte weltweit unabhängig von der Stromversorgung einsetzen.
Christian Matt (l.) und Gerhard Eckert entwickelten eine Lösung, um Coriolis-Massedurchflussmessgeräte mit großer Nennweite kompakt zu konstruieren.
Die Erfindung von Kaj Uppenkamp, Prof. Dr. Igor Getman und Armin Wernet (v.l.n.r.) erleichtert die Inbetriebnahme von kapazitiven Füllstandmessgeräten.
Lothar Auerswald, Ingrid Wunderlich und Dr. Torsten Pechstein (v.l.n.r.) entwickelten einen Bajonettverschluss für das Verbindungskabel zwischen Sensor und Messumformer.

Insgesamt 240 Patente meldete das Unternehmen im letzten Jahr an. Diesen Erfolg feierte Endress+Hauser mit seinen Erfindern auf dem eigens dafür ausgerichteten ‚Innovatorentreffen 2013‘ in Basel. Vier Erfindungen wurden in diesem Rahmen besonders gewürdigt: Sie bekamen jeweils einen ‚Patent Rights Incentive Awards‘, der mit 15.000 Euro dotiert ist.

Markus Wöhrle aus dem Unternehmensstandort Wetzer entwickelte ein Netzteil, das es ermöglicht, Geräte sowohl mit 24, 100  als auch mit 230 V zu betreiben. Damit lassen sich die angeschlossenen Geräte in allen Netzen der Welt betreiben. Ein weiteres preisgekröntes Team hat bei Coriolis-Massedurchfluss-Messgeräten den Einfluss der Reynoldszahl ab einem bestimmten Verhältnis von Durchmesser und Länge des Messrohres untersucht. Außerdem hat das Team ein Verfahren entwickelt, um die Reynoldszahl ohne Eingaben von außen in der Elektronik des Messumformers zu ermitteln. Beides zusammen ermöglicht es, Coriolis-Durchflussmessgeräte auch für große Nennweiten relativ klein zu konstruieren. Auf dem Gebiet der kapazitiven Füllstandsmessung haben Entwickler aus dem Unternehmensstandort Maulburg Algorithmen erarbeitet, die die sogenannten Abgleichwerte einer Füllstandssonde berechnen. Damit kann der Hersteller die Sonde bereits im Fertigungsprozess vorabgleichen und liefert sofort gültige Messwerte. Eine aufwendige Inbetriebnahme durch leeren und wieder befüllen des Behälters entfällt. Das vierte ausgezeichnete Entwicklerteam hat einen Bajonettverschluss für die Steckverbindung zwischen Sensor und Messumformer erfunden. Der Verschluss ist einerseits eine schützende Hülle für die Elektronik. Andererseits verriegelt er die Verbindung zum Messumformerkabel.