SCHURTER_Twylock_IM0019050Manchmal reicht schon ein kleines Missgeschick. Aus Unachtsamkeit zieht man an einem falschen Kabel, oder man tritt unbeabsichtigt mittendrauf. Schon ist ein Stecker raus. Das kann böse Folgen haben. Es gibt eine Vielzahl an Anwendungen, wo man sich so etwas schlicht nicht erlauben kann. Etwa in der Medizintechnik. Im Operationssaal. Fatal, wenn da plötzlich ein lebenserhaltendes Gerät seine Funktion nicht erfüllen würde.

Seit Jahren bewährt

Mit dem System V-Lock für IEC- Gerätestecker und -dosen bietet SCHURTER eine seit Jahren bewährte, zuverlässige Alternative an. Bei V-Lock rastet die Steckdose mit einem horizontal angeordneten Nocken in die dafür vorgesehene Öffnung im Gerätestecker ein und verhindert so ein unbeabsichtigtes Ausziehen des Netzkabels.

Der Vorteil dieses Systems liegt darin, dass keine Gerätesteckdosen-spezifischen Bügelsysteme oder Rückhaltebriden adaptiert und montiert werden müssen. Die Verrastung wird bei diesem System durch Fingerdruck auf den Entriegelungshebel wieder freigegeben. Dieser ist dank seinem leuchtend hellen Gelb gut erkennbar und unterscheidet dieses System von herkömmlichen Netzsteckverbindungen.

In kritischen Systemen geprüft

Die zweite Lösung basiert technisch auf dem besonders aus Rechenzentren bestens bekannten Verriegelungssystem Secure- Lock und ist mit diesem vollumfänglich kompatibel. Analog dem Ethernet-Kabel in der Computertechnik müssen hierbei Stecker und Dose aufeinander abgestimmt sein. Bei TwyLock-Auszugssicherungen entsteht zwischen Dose und Stecker eine stabile mechanische Verbindung. Zwei seitlich am Stecker angebrachte Nocken rasten in die dafür vorgesehenen Öffnungen der Dose ein. Dies verhindert zuverlässig ein unbeabsichtigtes Ausziehen des Netzkabels. Die Verriegelung wird durch einen Fingerdruck auf die Entriegelungshebel wieder freigegeben.

Qual der Wahl

Wer unterbrechungskritische Systeme (Data Center, Medical u.a.) im Einsatz hat, sollte sich frühzeitig Gedanken machen über die Anordnung der Dosen in der Steckdosenleiste. Je nach Anordnung der Gerätesteckdosen (vertikal oder horizontal) lässt sich das eine oder andere System kaum platzsparend oder mit einer hohen Packungsdichte einsetzen. Unter Umständen ist der Entriegelungshebel, den beide System zwingend benötigen, nicht mehr erreichbar. Dieser ist bei V-Lock oben angebracht, bei TwyLock seitlich.

Wer jedoch seine Bedürfnisse vorzeitig abklärt, erhält mit diesen Systemen die klar beste Lösung. Die Auszugsicherungen von SCHURTER können bei Netzsteckverbindungen nach IEC 60320 für 10 A und 16 A integriert werden.

Vorbereitet für beide Systeme

SCHURTER hat sich früh mit der Thematik Auszugsicherung beschäftigt. Die sichere und einfache Stromzuführung ist eine Kernkompetenz der Unternehmung. So verwundert es denn auch nicht, dass annähernd das gesamte Gerätesteckdosen-Portfolio sowohl für V-Lock wie auch für TwyLock vorbereitet ist. Egal, für welche Variante sich der Kunde entscheidet, es passt und hält bombenfest. Ein weiterer Vorteil solcher Lösungen soll zu guter Letzt noch Erwähnung finden. Aufgrund des dedizierten Ansatzes lassen sich diese Steckvorrichtungen geräteseitig mit überaus nützlichen Zusatzfeatures bestücken. Etwa mit Netzfiltern und/oder Sicherungshaltern. Oder Kombinationen mit hohem IP-Schutz. Das sind schlagende Argumente.

Twylock
Je nach Anordnung der Gerätesteckdosen auf der Verteilleiste eignet sich V-Lock (gelb) besser als TwyLock (grün). Und umgekehrt.

Weitere Informationen: www.schurter.ch/v-lock