Hochwassersichere Anlage

Kleinmengenlager

Das Schukat-Logistikzentrum von oben: Bestehendes Lager- und Bürogebäude (links) und Neubau (rechts) Schukat

Durch Redundanzen bietet das System weitestgehend Ausfallsicherheit. Keine der systemkritischen Komponenten bildet einen Single Point of Failure, selbst ein Hochwasser übersteht die Anlage ohne Ausfall bis zu einem sehr hohen Grad. Steht die Anlage einmal komplett still, bleibt noch die Option des manuellen Zugriffs auf jede Box. Diese Technologie stellt einen großen Vorteil im Gegensatz zu konventioneller AKL-Technik mit Regalbediengeräten dar. Denn dort lässt sich die Redundanz der Bestände nur über deren Verteilung in Gassen gewährleisten, ein manueller Zugriff bei einem Anlagenausfall ist kaum möglich.

Mit der grundsätzlichen Erhöhung der Kapazität erhöht sich auch die Kapazität zur Lagerung von kundenspezifischen Produkten. So schafft der Distributor zusätzlich eine Grundlage zur Ausweitung und Optimierung des aktuellen Produktportfolios und Kunden können zukünftig einen noch größeren Bedarf aus einer Hand decken.

Außerdem geht mit dem neuem Logistikzentrum die Möglichkeit einher, kundenspezifische logistische Zusatzleistungen deutlich auszubauen, etwa individuelle Etikettierungen. Schukat optimiert im Zuge dessen auch die Anbruchregelungen, Aufteilprozesse und Verpackungsregelungen.

Fertigstellung Ende 2018 geplant

Nach dem Baubeginn am 7. August 2017 ist der Vollbetrieb des neuen Logistikzentrums für Ende 2018 geplant, etwa zeitgleich mit der Messe Electronica. Hier soll das neue Lager auch thematisiert und vorgestellt werden. Bis dahin finden in den kommenden Monaten noch die Fertigstellung und Übergabe des Gebäudes sowie die Montage und Übergabe der Automatikanlage statt. Ist die neue Anlage in die bestehende Systemlandschaft eingebunden und wurde die anschließende Testphase erfolgreich absolviert, erfolgt der Startschuss für die Inbetriebnahme und Bestückung der Anlage.

Seite 2 von 212