Automation per Cloud.

(Bild: Pepperl+Fuchs)

| von Gunnar Knuepffer

Pepperl+Fuchs kombiniert die Vorteile von IO-Link und OPC UA: Die IO-Link Master ICE2 (Ethernet/IP) und ICE3 (Profinet) unterstützen parallel die Datenkommunikation über OPC UA. Als unabhängiges Protokoll schafft OPC UA einen flexiblen Datenkanal von der Maschine bis in die Cloud. So können prozessrelevante Daten der Sensorik per Feldbus in Echtzeit an die Steuerung übertragen werden. Parallel dazu lassen sich Zustandsdaten über OPC UA an ein zentrales Leitsystem übertragen. Das ermöglicht erweiterte Diagnosen einschließlich der Vorausfall-Anzeige und dem Auslösen von Wartungsaktionen in kostengünstigen computer- oder cloudbasierten Systemen. Teure Ressourcen in der Steuerung können dadurch gespart werden.

Interessant für Cloud Automation

Die Module in IP20 und IP67 gehen noch weiter: Mit ihnen lassen sich über OPC UA Daten nicht nur aus den IO-Link Devices auslesen; sie unterstützen auch schreibende Zugriffe. Individuell für jeden der acht IO-Link-Ports einstellbar ist, ob Daten nur gelesen oder auch geschrieben werden dürfen. So können Applikationen, die keine Zykluszeiten im Millisekunden-Takt benötigen, prinzipiell völlig ohne klassische Steuerung realisiert werden. Da die Performance computer- und cloudbasierter Systeme gleichzeitig immer mehr steigt, lassen sich zeitunkritische Steuerungsaufgaben immer kostengünstiger realisieren. Mit einem vollständig webbasierten Konfigurationskonzept und integriertem IODD-Interpreter zur Gerätekonfiguration, kommen die IO-Link-Master ohne zusätzliche Software aus und stehen so für eine effiziente Inbetriebnahme.

(sk)

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