KI

Startups setzen auch eine Vielzahl an Technologien ein, darunter künstliche Intelligenz, Augmented Reality und 5G – Tendenz steigend. (Bild: Bosch)

Der Startup-Report 2022 veröffentlicht Ergebnisse aus einer Befragung von rund 150 Tech-Startups im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach sind Datenanalyse und Künstliche Intelligenz bei Startups in Deutschland weit verbreitet. Rund jedes zweite (48 %) nutzt Big Data und Datenanalyse, weitere 33 Prozent planen den Einsatz oder diskutieren darüber. 43 Prozent nutzen bereits KI, weitere 40 Prozent sind in der Planungs- oder Diskussionsphase. Im Vergleich dazu nutzen in der Gesamtwirtschaft lediglich 37 Prozent der Unternehmen Datenanalyse und 11 Prozent Künstliche Intelligenz.

Startups setzen auch eine Vielzahl weiterer Top-Technologien ein. 30 Prozent nutzen Internet of Things. 18 Prozent planen oder diskutieren dies. 5G setzen 12 Prozent ein, 18 Prozent denken darüber nach, und Blockchain-Technologie ist in 9 Prozent im Einsatz, in 35 Prozent der Startups wird der Einsatz geplant oder diskutiert. Ähnlich sieht das Bild bei Virtual und Augmented Reality aus: Zu 5 Prozent Nutzern kommen 30 Prozent der Startups, die den VR- oder AR-Einsatz planen oder diskutieren. Weniger stark auseinander liegen Einsatz und Planung bei 3D-Druck (8 zu 3 %), Robotik (5 zu 12 %), autonom fahrenden Fahrzeugen (5 zu 7 %) sowie Drohnen (3 zu 8 %). 1 Prozent der Startups kümmert sich bereits um das Zukunftsthema Quantencomputer, 6 Prozent haben es auf der Agenda.

Alles in allem gut gelaufen

Im Schnitt haben Startups 20 Beschäftigte und fünf offene Stellen. Dabei planen acht von zehn Neueinstellungen, 12 Prozent erwarten keine Veränderung und praktisch kein Startup plant einen Stellenabbau. In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Situation für Startups in Deutschland verbessert – meinen 42 Prozent der Gründerinnen und Gründer von Tech-Startups. Weitere 40 Prozent sehen keine Veränderung und nur 12 Prozent beklagen Verschlechterungen.

Jedes zweite Startup in Deutschland beteiligt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Unternehmen, 40 Prozent können sich eine Mitarbeiterkapitalbeteiligung in Zukunft vorstellen, nur 7 Prozent schließen sie grundsätzlich aus. Neun von zehn Gründerinnen und Gründern würde mit den heutigen Erfahrungen wieder ein Startup gründen.

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