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In der Märzausgabe der IEE aus dem Jahr 1991 veröffentlichten wir eine Meldung der Firma Mitsubishi zu ihren damals neusten Frequenzumrichtern. „Geringe Motorwärmeverluste und nicht mehr notwendige Überdimensionierungen erhöhen die Wirtschaftlichkeit“, benennt der Bericht die Vorzüge der Frequenzumrichter, die auch heute noch aktuell sind.

Bis heute besteht die Frequenzumrichter-Reihe des Unternehmens weiter. Zum Nachfolger des Umrichters gibt Oliver Endres, Senior Product Manager bei Mitsubishi Electric Europe in Ratingen, Auskunft: „Der FR-Z024S-Nachfolger heißt heute FR-D720S und deckt einen erweiterten Leistungsbereich von 0,1 bis 2,2 kW bei einphasig 230 V ab. Die Abmasse sind circa auf 1/5 geschrumft, bei einer Funktionserweiterung von etwa 1?000 %.“

Produktionsausfälle verhindern

Es wurden zum Beispiel multifunktionale Displays integriert und die diskreten Bauteile mussten hochintegrierten Chips weichen. Um die Qualität der Produkte zu verbessern wurde außerdem eine Selbstdiagnose implementiert, die zum Beispiel die Geschwindigkeit des Kühllüfters mittels Drehzahlsensors überwacht. Bei nicht ausreichender Kühlung macht die Selbstdiagnose mit einem Voralarm auf bevorstehende Ausfälle aufmerksam, damit kein teurer Produktionsausfall droht. „Ein Novum in dieser Preisklasse“, kommentiert Endres diesen Entwicklungsschritt.

Standzeiten verlängern

Die Frequenzumrichter der FR-D700-Reihe sind auf über zehn Jahre Standzeit ausgelegt. Dafür sorgen temperaturfeste Hochleistungskondensatoren, Kühllüfter mit gekapselten Lagern und spezielle Fette. Bei der Kühlung werden ausschließlich die Kühlkörper und nicht die Elektronikkomponenten belüftet. Somit kann sich auch kein Staub oder Schmutz auf den Bauteilen ablagern. Die einfach oder doppelt lackierten Platinen sind vor aggressiven Umwelteinflüssen geschützt und haben somit eine höhere Lebenserwartung.

Noch immer im Einsatz

„Auch heute werden noch FR-Z-Geräte an unseren Servicebereich gesendet mit der Bitte das Gerät zu reparieren, nach 20 Jahren“, berichtet Endres. „Das hat aus wirschaftlichen Gesichtspunkten natürlich keinen Sinn, sondern es wird ein aktuelles Gerät angeboten, das von den Anschlüssen und der Bedienbarkeit kompatibel ist, und sofort eingesetzt werden kann.“ Die erste Generation der Frequenzmrichter brachte das Unternehmen 1981 auf den Markt. Die zweite Generation folgte 1987. Der Frequenzumrichter, über den die IEE 1991 berichtete, ist Teil der dritten Generation. Bis 2010 hat Mitsubishi insgesamt 16 Millionen Freuenzumrichter weltweit verkauft. 1992 waren es 1 Million. Nach dem aktuellen ARC World Drives Report ist Mitsubishi der führende Anbieter von Umrichtern bis 5 kW mit einem Marktanteil von 14,8 %, gefolgt von Yaskawa mit 10,4 %.

 

Melanie Feldmann

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: Redakteurin IEE

(mf)

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