Viele Unternehmen berichten immernoch von Schwierigkeiten in der Lieferkette, jedoch scheint sich die Lage mit Blick auf Chemikalien, Kunststoffe und Metallerzeugnisse zu entspannen. Nach wie vor angespannt ist die Lage dagegen bei Elektronikkomponenten.

Viele Unternehmen berichten immernoch von Schwierigkeiten in der Lieferkette, jedoch scheint sich die Lage mit Blick auf Chemikalien, Kunststoffe und Metallerzeugnisse zu entspannen. Nach wie vor angespannt ist die Lage dagegen bei Elektronikkomponenten. (Bild: ipopba @ AdobeStock)

Trotz Materialengpässen und Schwierigkeiten in der Lieferkette wird der Maschinen- und Anlagenbau laut VDMA wie erwartet ein reales Produktionswachstum von 1 Prozent in diesem Jahr erreichen. Für 2023 prognostiziert der Verband weiterhin einen leichten realen Produktionsrückgang von 2 Prozent.

Insbesondere das Ziel einer klimaneutralen Wirtschaft sei für den mittelständischen Maschinen- und Anlagenbau eine große Chance, vorausgesetzt, dass die Unternehmen auf eine verlässliche und bezahlbare Material- und Energieversorgung bauen können. Hier seien EU und deutsche Regierung gefordert, die Märkte offen zu halten und alle zur Versorgung notwendigen Maßnahmen rasch und mit möglichst wenig bürokratischem Aufwand umzusetzen.

Engpässe in Lieferketten weiter groß

Allerdings beeinträchtigen Schwierigkeiten in den Lieferketten und Materialengpässe weiterhin die Produktion. Laut einer VDMA-Blitzumfrage Anfang Dezember unter mehr als 600 Mitgliedsfirmen sehen 74 Prozent ihre Geschäftstätigkeit dadurch gravierend oder merklich beeinträchtigt. Im Juni waren es allerdings noch 87 Prozent gewesen.

Von einer merklichen Entspannung berichten die Firmen mit Blick auf Chemikalien, Kunststoffe und Metallerzeugnisse. Nach wie vor angespannt ist die Lage dagegen bei Elektronikkomponenten, wenngleich mit rückläufiger Tendenz. Diese Entwicklung kann sich nach Ansicht des VDMA positiv auf die Produktion der Schlussmonate 2022 auswirken. Von Januar bis einschließlich Oktober lag die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau noch um real 0,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Auftragseingang blieb in den ersten zehn Monaten des Jahres real um 1 Prozent unter dem Vorjahr, die Auftragsreichweite betrug im September 2022 noch 11,9 Monate und ist damit unverändert hoch.

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