Das Automotive Edge Computing Consortium will Funktionen wie intelligentes Fahren und die Erstellung von Echtzeit-Kartenmaterial unterstützen. Die Arbeitsgemeinschaft wird sich zunächst auf eine optimierte Netzgestaltung mit erhöhten Netzkapazitäten durch Edge-Computing fokussieren. Auf diese Weise sollen große Datenmengen effizient zwischen Fahrzeugen und der Cloud übertragen werden.

Automotive Edge Computing Consortium

Kommunikationskonzern Ericsson (Bild: Firmenzentrale in Stockholm) ist eines der Gründungsmitglieder des Automotive Edge Computing Consortium. Ericsson

Weitere Ziele sind die Definition von Anforderungen und die Entwicklung von Anwendungsbeispielen für den Einsatz von mobilen Endgeräten im Fahrzeug. Darüber hinaus will das Konsortium auch die Entwicklung von Best Practices für den Ansatz „Distributed / Layered Computing“ fördern, bei dem unter anderem die Rechenleistung dezentralisiert wird. „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit den Partnerunternehmen eine so breite Expertise im Konsortium vereinen können, um die Entwicklung von vernetzten Fahrtzeugen voranzutreiben“, erklärt Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ericsson. Die Digitalisierung im Bereich „Automotive“ biete der Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche neue Umsatzpotenziale.