Spezifikation OSI

Asam entwickelt die Spezifikation OSI von BMW weiter. (Bild: Asam e. V.)

BMW und die Association for Standardization of Automation and Measuring Systems (Asam e.V.) haben vereinbart, dass die Organisation das vom BMW initiierte Open-Simulation-Interface-Format (OSI) weiterentwickelt. Damit soll die generische Schnittstelle zu Sensormodellen und Fahrsimulatoren längerfristig von einer neutralen Standardisierungsorganisation unterstützt werden.

OSI ermöglicht es dem Nutzer, automatisierte Fahrfunktionen an jeden kompatiblen Fahrsimulator anzubinden. Durch die standardisierte Schnittstelle soll die Integration von Sensormodellen vereinfacht und die Anwendbarkeit und der Nutzen virtueller Tests gestärkt werden.

Asam wird nun einen neuen Standardisierungsprozess anwenden, der agile und funktionsorientierte Entwicklungsmethoden nutzt. So können Experten an Diskussionen teilnehmen und Codeeinreichungen beisteuern. Asam wird OSI vollständig auf der kollaborativen Open-Source-Plattform Git Hub weiterentwickeln; die Spezifikation wird dabei automatisch generiert. Automatisierte Test- und Absicherungsprozesse sollen dabei eine stabile Codebasis sicherstellen.

Die Organisation nennt die Format-Spezifikation künftig Asam Osi. Sie wird über Git Hub und die Asam-Webite kostenfrei verfügbar sein.

 

(gk)

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