Die Plattform ist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut und soll alle Test-Szenarien abbilden können.

Die Plattform ist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut und soll alle Test-Szenarien abbilden können. (Bild: B-Plus)

| von Gunnar Knuepffer

Die Plattform ist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut und soll alle Test-Szenarien abbilden können. Dabei berücksichtigt das System aktuelle und zukünftige Herausforderungen bei der Erfassung, Speicherung und Verarbeitung von Messdaten im Fahrzeug. Es bietet einen Uhrensynchronisierungsmechanismus, mithilfe dessen ankommende Datenpakete mit dem exakt zueinander passenden Zeitstempeln versehen werden können. Als genaue Zeitquelle dienen plattformübergreifend Ethernet mit PTP (802.1AS-2020) oder Hardware mit dem im Brick2 verbauten GPS-Empfänger und seriellen Ports (NMEA) in Nanosekundengenauigkeit.

Eine permanente Schreibgeschwindigkeit von 24 Gbps liefert eine hohe Performance im Fahrzeugeinsatz. Mit einem System lassen sich beispielsweise bis zu sechs Kamerasensoren mit acht Megapixel Auflösung verarbeiten. Größere Messaufbauten mit mehreren Sensoren lassen sich über gekoppelte Brick-Cluster realisieren. Ein leistungsfähiger Prozessor und 64 GByte Arbeitsspeicher ermöglichen die Verarbeitung größerer Datenmengen oder den Einsatz beispielsweise für einen größeren Ringpuffer. Stromversorgungen, Speicher und Busschnittstellen für CAN (FD), FlexRay und Ethernet lassen sich nach Bedarf für individuelle Anwendungsfälle auswählen und konfigurieren.

(aok)

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