AUTOMOBIL-ELEKTRONIK

(Bild: Hüthig)

Der Automobil-Elektronik Kongress kehrt zurück nach Ludwigsburg, wo sich am 28. und 29. Juni 2022 die Entscheider in der Elektronik und Software im Auto zu ihrem jährlichen Networking-Event treffen. Eines gleich vorweg: Diverse Fachvorträge liefern wieder die Grundlage für intensive Pausendiskussionen. Im Heft haben das wichtigste für den kommenden Kongress zusammengefasst.

Im Coverinterview redet AUTOMOBIL-ELEKTRONIK-Chefredakteur Alfred Vollmer mit dem Rightware-CEO Freddie Geier. Das finnische Unternehmen hat sich ganz auf das intelligente Fahrzeug-Cockpit konzentriert. Im Gespräch spricht der CEO über die Bedeutung der User Experience (UX), das User Interface (UI), wie sich eine umfassende UX erreichen lässt und über diverse andere Themen.

Erstes Schwerpunktthema im Heft sind die Bussysteme. Der ILAS-Bus (Iseled Light and Sensor Network) hat das Potenzial, den LiN-Bus vom Markt zu verdrängen, denn ILAS ermöglicht schnellere Kommunikation zwischen Controller, Sensor und Aktor bei geringeren Kosten.

Schneller als LIN, günstiger als CAN FD: Mit dem Melibu genannten Protokoll lassen sich Lösungen zur Ansteuerung von LED-Matrizen realisieren, die eine animierte Beleuchtung ermöglichen – mit relativ wenigen Bauteilen auf der Stückliste.

Bei den E/E-Architekturen geht es zum einen um nachhaltige Bordnetzlösungen und zum anderen darum, wie die Bauteilknappheit dem Architekturwandel einen Schwung verleihen könnte.

Im Thema Sensoren wird unter anderem die Verwendung von Radarsensoren in der Gestenerkennung geklärt: Die Erfassung des Innenraums im Auto basiert heute meist auf ToF-Sensoren oder Kameras. Statt dafür mehrere Sensoren verbauen zu müssen, könnte für diese Funktionen ein einziger multifunktionaler Radarsensor in unterschiedlichen Betriebsarten zum Einsatz kommen.

Ebenfalls wichtig beim Einsatz mehrerer Sensoren ist die Sensorfusion. Ist DMIPS dabei heute noch relevant? Eine zentrale algorithmische Herausforderung bei der Entwicklung neuer Funktionen für das automatisierte Fahren ist die Sensordatenfusion. Bei der Software-Entwicklung stellt sich die Frage, ob sich Laufzeitmessungen der Algorithmen einer vorangegangenen ECU-Generation für die Vorhersage der Laufzeit auf anderer Hardware übertragen lässt.

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