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Mit einer effizienten CI/CD-Pipeline können Unternehmen Verbesserungspotenziale ermitteln. (Bild: Kugler Maag Cie)

In dem Grundsatzpapier »Software Delivery Performance KPIs in Automotive« von Sergej Weber, Senior Consultant bei Kugler Maag Cie, und Rainer Dammers, Manager DevOps Tranformation bei ETAS, liegt der Fokus auf den vier Kennzahlen Bereitstellungshäufigkeit beziehungsweise Lieferhäufigkeit, Gesamtdurchlaufzeit, mittlere Reparaturzeit (MTTR) und die Änderungsfehlerrate (CFR). Diese KPIs haben sich in einer mehrjährigen Untersuchung, die in dem Buch „Accelerate“ von Forsgren et al. veröffentlicht ist, als effektiv erwiesen und werden auf die eingebettete Entwicklung angewendet. Nach einem kurzen Überblick über KPIs im Allgemeinen folgt ein tiefer Einblick in Softwareproduktklassen und Software Delivery KPIs. Außerdem wird beleuchtet, was bei der Arbeit mit diesen KPIs zu beachten ist.

Bei der Performance-Messung der Softwarelieferung sind die Komponenten im Gegensatz zur Fertigung schwer zu greifen; zudem erfolgen die Arbeitsschritte nicht geradlinig wie in der Produktion. Insbesondere in der agilen Softwareentwicklung finden Design- und Lieferaktivitäten gleichzeitig statt. Deshalb schlagen Kugler Maag und Etas in einem Grundsatzpapier eigens für die Softwarelieferung diese vier zentralen Performance-Indikatoren vor, die eine kontinuierliche CI/CD-Pipeline steuern und sich direkt auf den Geschäftserfolg eines Unternehmens auswirken.

Leistungsindikatoren identifizieren

Unternehmen können fast alles messen, aber nicht alles beachten. Daher konzentrieren sich moderne Softwareunternehmen auf die KPIs, die ihre Geschäftsziele am besten unterstützen. So können sie diese Leistungsindikatoren als Instrument für eine kontinuierliche Verbesserung nutzen. Das Ziel ist es, dauerhaft Informationen zu gewinnen, um sich so schnell wie möglich an den sich ständig verändernden Markt anzupassen. Voraussetzung dafür ist eine effiziente und kontinuierliche CI/CD-Pipeline, also Kontinuität bei Integration wie bei Delivery und Deployment.

Sobald Unternehmen ihre Softwarelieferleistung messbar definiert haben, können sie evidenzbasierende Entscheidungen darüber treffen, wie sie die Leistung des Lieferprozesses ihrer softwarebasierenden Produkte und Dienstleistungen verbessern können. Außerdem können sie sich mit größeren Organisationen sowie der gesamten Branche vergleichen, um Verbesserungspotenziale zu ermitteln. Die Leistungsindikatoren wurden derart definiert, dass sie sowohl die Entwicklung von Standardsoftware (OTS) als auch von Cloud-basierenden Diensten, Software-as-a-Service (SaaS), unterstützen.

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