Der Klappenschock-Prüfschrank ermöglicht Temperaturschock-Tests für vibrationsempfindliche Prüflinge bei Temperaturen von -65 °C bis +200 °C.

Der Klappenschock-Prüfschrank ermöglicht Temperaturschock-Tests für vibrationsempfindliche Prüflinge bei Temperaturen von -65 °C bis +200 °C. (Bild: Weisstechnik)

Der Klappenschock von Weisstechnik verfügt über einen stationären Prüfraum. Durch die Öffnung von Klappen wird vortemperierte warme oder kalte Luft eingeleitet. Kabel und weitere Prüfaufbauten lassen sich einfach durch die Seitenwand einführen und bleiben ebenso bewegungsfrei wie das Prüfgut. Diese Art der Schockprüfung eignet sich beispielsweise für bestromte Elektronik oder stoß- und erschütterungsempflindliche Mechanik.

Der Klappenschock kommt in größeren Entwicklungs- und Qualitätslaboren sowie für produktionsbegleitende Materialprüfungen zum Einsatz. Der 210 l große Prüfraum (700 x 500 x 600 mm³) des Klappenschocks ist belastbar bis 100 kg. Der Temperaturbereich im Prüfraum reicht von -65 °C bis +200 °C und wird mit den Kältemitteln R-23 und R-469A angeboten. Dadurch ist schon heute der Einsatz nach 2030 gesichert.

Weitere ShockEvent-Prüfer

Die Klappenschock-Ausführung ist die zweite Baureihe der ShockEvent-Familie von Weisstechnik. Mit dem weiteren Prüfverfahren, dem Vertikalschock-Prüfschrank, kann das Probengut in einem Prüfkorb zwischen zwei temperierten Kammern hin- und hergefahren werden. Auch dabei erfolgen sehr schnelle, schockartige Temperaturwechsel. Die vertikale Ausführung wird vorzugsweise in etwas kleineren Labors verwendet, da sie durch eine standardisierte Tür passt und wenig Stellfläche benötigt.

Eine weitere Methode schockähnliche Bedingungen herzustellen, bieten die Stress Screener der Temp- und ClimeEvent-Familie. Mit diesen können kontrollierte Temperaturänderungen (Rampen) zwischen 5 – 25 K/min gefahren werden. Die ShockEvent-Schränke lösen dagegen heftige, ungesteuerte thermische Veränderungen aus. Im Unterschied zum Vertikalschock und Stress Screener, ermöglicht der Klappenschock darüber hinaus drei statt zwei Temperaturzonen-Tests. Der Prüfraum befindet sich zwischen der Heiß- und Kaltkammer. Über Klappen zur Umgebungsluft lässt sich zusätzlich Raumtemperatur in den Prüfraum leiten.

Erfüllt Industrie-Standards

Somit können mit dem Klappenschock-Prüfschrank flexible, werksinterne Prüfzyklen gefahren, aber auch industrie-standardisierte Prüfnormen erfüllt werden. Typische Beispiele dafür sind die IEC 60068-2-14 Na, verschiedene Schärfegrade der MIL-STD-883L und 202G, sowie asiatische Normen wie JASO D-014-4 und EIAJ ED-2531B Na. (na)

Der Beitrag beruht auf Unterlagen von Weisstechnik.

Sie möchten gerne weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos:

Bleiben Sie stets zu allen wichtigen Themen und Trends informiert.
Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein.
*

Ich habe die AGB, die Hinweise zum Widerrufsrecht und zum Datenschutz gelesen und akzeptiere diese.

Mit der Registrierung akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen der Portale im Industrie-Medien-Netzwerks. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen.

Sie sind bereits registriert?

Unternehmen

Weiss Technik

Greizer Str. 41-49
35447 Reiskirchen
Germany