In Abhängigkeit von der Softwarearchitektur und der Partitionierung der Applikationen gestattet die UDE dem Entwickler, die Cores des RH850/U2A entweder alle gemeinsam, in Gruppen oder auch nur einzeln durch traditionelles Run-Mode-Debugging zu kontrollieren.

In Abhängigkeit von der Softwarearchitektur und der Partitionierung der Applikationen gestattet die UDE dem Entwickler, die Cores des RH850/U2A entweder alle gemeinsam, in Gruppen oder auch nur einzeln durch traditionelles Run-Mode-Debugging zu kontrollieren. (Bild: PLS)

Der als Cross-Domain-Controller konzipierte, mit bis zu 16 MByte Flash-Speicher und 3,6 MByte SRAM ausstattbare Hochleistungs-Microcontroller erlaubt die Integration von mehreren Applikationen auf einen Chip. Mit seinen bis zu vier Kernen, die sich mit jeweils 400 MHz takten lassen und auch im Lockstep-Betrieb arbeiten, bietet der RH850/U2A ein hohes Maß an Rechenleistung bei gleichzeitig niedriger Leistungsaufnahme.

In Abhängigkeit von der Softwarearchitektur und der Partitionierung der Applikationen gestattet die UDE dem Entwickler, die Cores des RH850/U2A entweder alle gemeinsam, in Gruppen oder auch nur einzeln durch traditionelles Run-Mode-Debugging, d.h. durch Breakpoints oder Single-Step-Betrieb, zu kontrollieren. Alle Kerne einer solchen Run-Control-Gruppe können nahezu synchron gestartet und gestoppt werden. Dies garantiert immer einen konsistenten Zustand der jeweiligen Applikation während des Debuggings. Erstmalig ist es auch möglich, mehrere Gruppen für die Synchronisierung der Cores zu definieren, zum Beispiel mit jeweils zwei Cores pro Gruppe. Mit Hilfe dieser Funktion können sogar Applikations-Cluster innerhalb der Debug-Umgebung direkt abgebildet werden.

Darüber hinaus wird das Debuggen komplexer Applikationen durch Multi-Core-Breakpoints in gemeinsam genutztem Code unterstützt. Ein Multi-Core-Breakpoint wirkt völlig unabhängig davon, welcher Core der zugehörigen Run-Control-Gruppe den betreffenden Code gerade ausführt.

Über Einstelldialoge innerhalb der UDE lassen sich natürlich auch die umfangreichen Trigger-Möglichkeiten, die das On-Chip-Debug-System des RH850/U2A bietet, vollumfänglich nutzen. Entwickler können so beispielsweise eigene Breakpoints realisieren, die auf komplexen Bedingungen und sogar auf Statemachines basieren.

Die Programmierung des bis zu 16 MByte großen internen Flash-ROMs erfolgt über das in die UDE integrierte UDE MemTool. Das vielseitig nutzbare Werkzeug bietet neben seiner Standardfunktionalität auch spezielle Unterstützung für die RH850/U2A-spezifischen Configuration- und Security-Settings sowie für die Flash-Sector-Protection.

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