Vitesco_Vector_Fahrzeugcontroller

Einzelne Funktionsblöcke müssen sich hinzufügen und aktualisieren lassen, ohne das Gesamtsystem neu zu generieren. (Bild: Vitesco Technologies )

Vitesco Technologies, (ehemals Continental Powertrain) Hersteller von Antriebstechnologien und Elektrifizierungslösungen, kooperiert mit Vector, dem Stuttgarter Spezialisten für Software und Automobilelektronik. Ziel der Zusammenarbeit ist die Beschleunigung der Softwareentwicklung im Bereich der koordinierten Fahrzeugbewegung mit einem zentralen Master-Controller-Steuergerät. Beide Unternehmen sind langjährige Mitglieder der Autosar-Entwicklungspartnerschaft und wollen mit ihrer Zusammenarbeit die Einsatzmöglichkeiten von Autosar Classic auch in Zentralsteuergeräten vereinfachen. Gleichzeitig soll die Erweiterung des Standards die Lösung auch für Serienprojekte verfügbar machen.

Software wird in Automotiveprojekten zunehmend zur bestimmenden Größe, was vor allem an der Elektrifizierung und Zentralisierung immer rechenintensiverer Funktionen bei gleichzeitig steigender Komplexität liegt. Große Systeme mit mehr Varianten laufen verstärkt in einem Hochleistungsrechner. Auch der Master-Controller von Vitesco Technologies basiert auf diesem Ansatz. Während die Software bisherig auf mehrere Steuergeräte mit komplexer Vernetzung verteilt ist, fasst der Master-Controller alles in einem zentralen Steuergerät zusammen. Dabei entstehen komplexere und größere Softwaresysteme. Durch die Softwarekompetenz von Vector, gerade im Bereich Autosar Classic, kann sich Vitesco stärker auf die Softwarefunktionsentwicklung und die Systemintegration konzentrieren.

Softwaresysteme definieren Antrieb

In einem elektrifizierten Fahrzeug müssen sehr viele Software- und Funktionsbausteine in einem Steuergerät reibungslos koexistieren. Außerdem müssen sich einzelne Funktionsblöcke hinzufügen und aktualisieren lassen, ohne alle anderen zu beeinflussen oder gar das Gesamtsystem neu generieren zu müssen. Genau dazu dient das Softwareflexibilität-Konzept, das seit dem Autosar-Release 20/11 Bestandteil der Branchenplattform ist. Im Rahmen der strategischen Partnerschaft zwischen Vitesco und Vector entsteht bereits ein seriennahes, zentrales Fahrzeugsteuerungssystem aus Software und Hardware für einen großen deutschen Fahrzeughersteller. Als neue Softwaretechnologie hat Vitesco inzwischen ein Framework zum Virtualisieren von Apps entwickelt (vAPP). Damit lassen sich Softwarebausteine (Apps) in zentralen Steuergeräten noch leichter innerhalb einer schlanken Autosar-Classic-Architektur austauschen.

In einem elektrifizierten Fahrzeug müssen sehr viele Software- und Funktionsbausteine in einem Steuergerät reibungslos koexistieren. Außerdem muss es möglich sein, einzelne Funktionsblöcke hinzuzufügen und zu aktualisieren, ohne alle anderen zu beeinflussen oder gar das Gesamtsystem neu generieren zu müssen.

Gerd Winkler, Entwicklungsleiter Elektronik und Softwarearchitektur bei Vitesco Technologies

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