Die KI-basierte Technologie-Plattform von Aimotive besteht aus Aidrive (Software), Aisim (Simulator) und Aiware (Beschleuniger-IP). Kunden können dabei aus einer Vielzahl fein untergliederter Bausteine die Funktionen wählen und konfigurieren, für die sie noch keine eigenen Lösungen haben.

Die KI-basierte Technologie-Plattform von Aimotive besteht aus Aidrive (Software), Aisim (Simulator) und Aiware (Beschleuniger-IP). Kunden können dabei aus einer Vielzahl fein untergliederter Bausteine die Funktionen wählen und konfigurieren, für die sie noch keine eigenen Lösungen haben. (Bild: Aimotive)

Die Entwicklung produktionsreifer, rechenintensiver KI-fähiger Hardwareplattformen für die Automobilindustrie entwickelt sich zu einem der innovativsten, dynamischsten und kreativsten Bereiche für die Halbleiterindustrie. Allerdings warten die Zielkunden, also OEMs und Tier 1, nicht darauf, dass Halbleiterhersteller die kompletten, perfekten Lösungen entwickeln. Sie haben ihre eigenen Ressourcen und Entwicklungsabteilungen, die seit Jahren an Hardware, Software und Algorithmen arbeiten.  Angesichts des hohen Wettbewerbs und der getätigten Ressourcen- und Entwicklungsinvestitionen besteht die Herausforderung darin, neue Wege zu finden, um den Unternehmen Technologie zu liefern, ohne mit ihnen in Konkurrenz zu treten.

Der Ansatz von Aimotive ist, seine Plattform bestehend aus Aisim, Aidrive und Aiware tatsächlich modular anzubieten. Kunden können dabei frei entscheiden, welche Module sie in Ergänzung zu ihren eigenen Entwicklungen wirklich benötigen. Jede der technologischen Produktlösungen ist dabei in eine feinkörnige Sammlung an Funktionen und Bausteinen zerlegt und bietet die Möglichkeit, diese individuell zu konfigurieren. Der Kunde kann sich alle Bausteine ansehen und diskutieren, für welche von ihnen er bereits eigene Lösungen hat.

Aidrive ist ein KI-basiertes Full-Stack-Software-Modul für Wahrnehmung und Entscheidungsfindung, das sich in ADAS- und autonome Antriebssysteme integrieren lässt. Es ist kompatibel mit allen fürs autonome Fahren üblichen Sensoren und hinsichtlich Hardware, Middleware und Betriebssystem völlig plattformunabhängig. Mit Aiware bietet Aimotive ein dediziertes Hardware-IP für Beschleuniger basierend auf neuralen Netzwerken. Die Architektur lässt sich kundenspezifisch anpassen und die skalierbare Performance unterstützt Anwendungen unterschiedlicher Automations-Level. Der Aisim-Simulator in zweiter Generation soll die Geschwindigkeit und Qualität für die Erprobung und Validierung von selbstfahrenden Lösungen verbessern.

Die Technologie des Unternehmens basiert auf vielen tausend Stunden an Testfahrten auf drei Kontinenten mit der eigenen Fahrzeugflotte. Bei Vergleichen mit den bis dahin spielbasierten Simulatoren stellte sich heraus, dass diese zu unpräzise für komplexe Verkehrsszenarien sind. Der Simulator bietet eine höhere Qualität an physikalischem Realismus, einem Parameter bei dem Spiel-Engines oft Abstriche machen. Die Lösung ist flexibel und skalierbar, hardwareunabhängig und verwendet die Vulkan-API von Khronos. Dies erhöht die Portabilität, sodass sich eine wirksame Ausführung auf einem breiten Spektrum von Einzel- und Mehrfach-GPU-Systemkonfigurationen realisieren lässt. Die hohe Leistungsfähigkeit des Simulators ist notwendig für die Echtzeit-Rückgabe von komplexen Umgebungen, was entscheidend für die konsistente Hardware-in-the-loop-Erprobung ist.

(na)

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