Die Antriebslösung iTrak besteht aus feststehenden Modulen für den Aufbau der Streckenführung und beweglichen Movern.

Die Antriebslösung iTrak besteht aus feststehenden Modulen für den Aufbau der Streckenführung und beweglichen Movern.Rockwell Automation

„Viele Maschinenbauer sind technologisch an einem Punkt angelangt, an dem sie neue Maschinenkonzepte umsetzen müssen, wenn sie die Performance ihrer Produkte weiter steigern wollen“, zeigt Ulrich Arlt, bei Rockwell Automation für die Antriebstechnik verantwortlich, den wichtigsten Initiator für den anstehenden Generationswechsel auf. Ein wichtiger Katalysator dieser Entwicklung sieht Arlt in der Linearantriebs-Lösung Itrak, mit der sich die Leistungsfähigkeit zahlreicher Anwendungen im Maschinenbau steigern lässt. Mit der Servoantriebs-Technologie können auf individuell zusammenstellbaren Förderstrecken mehrere magnetisch angetriebene Schlitten präzise und schnell bewegt werden. Zum Aufbau der Strecken stehen verschiedene Module (Geraden und Kurven) zur Verfügung, in denen die Spulen der Linearmotoren untergebracht sind, die die einzelnen Mover auf den Strecken individuell antreiben – zum Beispiel mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten oder mit einem definierten Abstand. „Derzeit können bis zu 16 dieser Module individuell zusammengefügt werden“, erklärte Arlt.

Die Positionierung der Mover erfolgt über Wegmesssysteme in den Lineareinheiten; die Identifikation der einzelnen Mover über Magnetsensoren und Tags mit Codierung. Der Kopf des Systems ist das iTrak-Gateway zur Steuerung, das bis zu 64 Mover kontrolliert. Jeder Mover wird dabei als eine virtuelle Antriebsachse im Automatisierungssystem (Studio 5000) abgebildet und lässt sich dementsprechend wie jede andere Achse konfigurieren, programmieren und mit jeder anderen Achse der Automatisierungslösung synchronisieren, beispielsweise einem Schieber oder einem Schneidmesser. „Jede Instruktion unserer Kinetix-Bibliothek ist anwendbar“, so Arlt. Klar, die Flexibilität hat ihren Preis und ist im Vergleich zu bisherigen Ketten-basierten Lösungen teurer. „Bei dem Potenzial, das die Technologie bietet, hat der Preis bislang keinen Interessenten abgeschreckt“, so Arlt.

Personalie

Rockwell Automation besetzt Vertriebsleitung Deutschland

Christopher Stürmer wurde zum Country Sales Director Deutschland ernannt. Der 47-jährige Betriebswirt und gelernte Elektrotechniker ist seit Oktober 2012 für das Unternehmen tätig. In seiner jetzigen Position verantwortet Stürmer die Geschäftsentwicklung im strategisch wichtigen deutschen Automatisierungsmarkt. Christopher Stürmer berichtet als Sales Director an Marcel Woiton, der die Vertriebsregion Nordeuropa verantwortet. „Der deutsche Markt hat aktuell wieder eine große Dynamik“, betont Stürmer, derzunächst als OEM Sales Manager für Nordost- und Westdeutschland zuständig war, ehe er in seine aktuelle Position wechselte. Davor war er für mehrere Unternehmen in verschiedenen Management-Positionen tätig, unter anderem als Sales Manager Europe bei der Asys-Group.