Die Bildsensoren KAE-02152 und KAE-04471 arbeiten mit IT-EMCCD-Technik und eignen sich für Anwendungen, die einen hohen Helligkeitskontrast benötigen.

Die Bildsensoren KAE-02152 und KAE-04471 arbeiten mit IT-EMCCD-Technik und eignen sich für Anwendungen, die einen hohen Helligkeitskontrast benötigen. ON Semiconductor

Durch größere beziehungsweise tiefere Pixel  besitzen die Bildsensoren KAE-04471 und KAE-02152 auch bei Infrarot-Belichtung und im Sub-Lux-Bereich eine noch höhere Bildschärfe als ihre Vorgänger. Mit der IT-EMCCD-Technik treten nur geringe Dunkelströme auf und die Sensoren besitzen ein niedriges Ausleserauschen sowie einen hohen Dynamikumfang – wichtige Eigenschaften für den Einsatz in Situationen mit sich schnell ändernden Beleuchtungsverhältnissen. Ein integrierter Sensor ermittelt dabei die erfasste Ladungsmenge, gleicht diese mit dem vom Benutzer gesetzten Schwellenwert ab und verstärkt das Signal gegebenenfalls über den Elektronen-Multiplikator, bevor der Eintrag der Daten ins Register erfolgt.

Der KAE-04471 verfügt über eine vier Megapixel-Auflösung und kann 15 Bilder je Sekunde aufnehmen. Die Pixel des Chips sind mit 7,4 µm x 7,4 µm deutlich größer als die des Vorgängers, weshalb der Sensor mehr Licht einfängt und mit 92 dB über einen höheren Dynamikbereich verfügt. Gehäusetechnisch ist der KAE-04471 zum Vorgänger KAE-08151 kompatibel. Die Serienfertigung des Sensors soll laut Hersteller im zweiten Quartal 2017 beginnen; Entwickler-Varianten des Sensors sind bereits erhältlich.

Beim KAE-02152 (2 Megapixel, 30 Bilder je Sekunde, 16:9-Format) sind die 5,5 µm x 5,5 µm großen Pixel tiefer ausgeführt, wodurch der Bildsensor besonders im Nahinfrarotbereich (NIR) über eine höhere Empfindlichkeit verfügt. Bei Wellenlängen von 820 nm ist die Quantenausbeute des Sensors im Vergleich zum Vorgängermodell KAE-02150 doppelt so hoch, ohne dass sich dadurch die Modulationstransferfunktion (MTF) verringert. Optional ist der Bildsensor auch mit einem integrierten, thermoelektrischen Kühler erhältlich; die Serienproduktion beginnt im dritten Quartal 2017.