Elektromobilität im Fokus

Bayern

Im Adlkofener Familienunternehmen Deutronic werden die Produktionskapazitäten erweitert. Deutronic

Auf applikationsspezifische Sondergeräte und kundenindividuelle Anwendungen hat sich das 1983 im niederbayerischen Adlkofen gegründete Familienunternehmen Deutronic verlegt: Batterieladesysteme, Stromversorgungen, DC/DC Wandler, Test- und Prüfsysteme oder auch Motorregler, die etwa in der Automotive-Ladetechnik, bei erneuerbaren Energien oder in der Industrie 4.0 zum Einsatz kommen. Der Hersteller unterhält auch ein hauseigenes Prüflabor für EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) und ein Umweltlabor, in dem es möglich ich, Produkte von der Entwicklung bis zur Validierung auch unter extremen Umweltbedingungen zu testen.

Im hauseigenen Forschungszentrum Energiespeichertechnik wird das Verhalten von Energiespeichern systematisch untersucht, wobei der Optimierung von batterieschonenden Ladestrategien besondere Aufmerksamkeit gilt.

Mittlerweile ist in Adlkofen die zweite Generation um Geschäftsführer Thomas Wanzke am Ruder – und die setzt gerade bei der E-Mobilität einen deutlichen Akzent. So stand der Deutronic-Stand bei der Hannover Messe 2018 ganz in deren Zeichen, wobei Testsysteme für Statoren, Rotoren und Leistungselektronik von Elektroantriebssträngen die Hauptattraktion bildeten. Hinzu kamen eine neue Generation kompakter und leistungsstarker Fahrzeugwandler für E-Fahrzeuge sowie sinuskommutierende Motorregler. Darüber hinaus beteiligt sich Deutronic am Forschungsprojekt „InKoLeZ – Induktive Komponenten für die Leistungselektronik der Zukunft“. Mit den Firmen AVL Timerics, Sumida Components & Modules und dem Fraunhofer IISB sollen Möglichkeiten untersucht werden, die Leistungselektronik in der E-Mobilität kompakter und robuster zu gestalten: Sperrige On-Board-Ladegeräte gilt es durch bereits in das Fahrzeug integrierte Batterieladegeräte zu ersetzen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit einem Gesamtbudget von 4,7 Millionen Euro.

 

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