Der Hersteller von Lithium-Ionen-Batterie-Systemen BMZ beziehungsweise Terra E beteiligt sich mit weiteren Vertretern der Branche an einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Initiative zum Aufbau einer „Forschungsfertigung Batteriezelle“ (FFB).

BMZ beteiligt sich an Zellindustriekonsortium. Im Bild: CEO Sven Bauer.

BMZ beteiligt sich an der Initiative Forschungsfertigung Batteriezelle. Im Bild: CEO Sven Bauer. BMZ

BMZ ist Hauptgesellschafter der Terra E Holding GmbH, die 2020 eine deutsche Zellfertigung aufbauen und einen entscheidenden Teil der Wertschöpfungskette einer Batterie im eigenen Land platzieren will.

Bei FFB handelt es sich um eine Pilotfertigung, die alle Prozesse einer industriellen Zellfertigung bündelt, unterstützt durch Materialien, Expertise sowie personelle Resscourcen der Partner im Konsortialkreis. Die Fraunhofer-Gesellschaft als größte anwendungsorientierte Forschungseinrichtung Deutschlands übernimmt die Planung und den Aufbau der FFB. Ziel ist es, eine großseriennahe Produktionslinie zu schaffen, die zeitgleich eine Industrialisierungsplattform darstellt und bestehende Risiken minimiert. Investoren und Kunden sollen gewonnen werden, um den zügigen Aufbau einer deutschen Zellproduktion zu erleichtern.

Durch den Zusammenschluss bereits etablierter deutscher Zellenfertiger sowie der Förderung durch den BMBF sollen bisherige Hindernisse beim Aufbau einer deutschen Zellfertigung bewältigt werden. Betriebs- und Investitionskosten in dreistelliger Millionenhöhe sorgten – auch bei Großkonzernen – bis dato häufig für ein Zögern und auch Scheitern in der Anlaufphase.

In einem „Memorandum of Understanding” haben die Konsortialpartner ihren Beitrag verbindlich festgehalten, der als Grundlage für weitere Gespräche mit dem BMBF und der Fraunhofer-Gesellschaft dient. Dort sind auch die Nutzungsabsichten der Produktionslinien nach der F&E-Phase, der sogenannten Produktionsphase, beschrieben.