Dr. Stefan Hartung, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung erklärt: „Wir planen die neue Fertigung in Celaya als Smart Factory mit hochmodernen und intelligenten Fertigungslinien.“ Zum Einsatz kommen soll beispielsweise ein Manufacturing Execution System (MES), das automatisch Daten sammelt und in Echtzeit über die Produktion informiert. Dadurch ist es möglich, Maschinen vorausschauend zu warten. Bis Mitte 2019 will das Unternehmen die komplette Fertigung in nahezu allen zwölf mexikanischen Fertigungsstandorten mit dem MES ausstatten.

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Bosch weitet seine Präsenz in Mexiko mit massiven Investitionen aus. Bosch

In dem Werk in Celaya sollen auf einer Fläche von rund 21 000 Quadratmetern Steuergeräte für den mexikanischen und amerikanischen Markt entstehen – Schlüsselkomponenten für vernetzte Mobilität. Celaya wird neben Juárez das zweite Werk des Geschäftsbereichs Automotive Electronics in Mexiko sein. Mit dem neuen Standort reagiert Bosch laut Unternehmensangaben auf die steigende Nachfrage nach Elektronikkomponenten im amerikanischen Markt. Mit einem Grundstück von insgesamt 170 000 Quadratmetern hat der Standort Kapazität für weiteren Ausbau in der Zukunft. Auf dem Nachbargrundstück soll zudem ein Logistikzentrum für Mexiko entstehen, das dem neuen Werk auch als Lager dienen wird.