Laut einer Prognose von IC Insights soll der Korrelationskoeffizient zwischen dem globalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) und dem IC-Markt zwischen 2018 und 2023 0,88 erreichen. Ohne Speicher läge dieser Wert sogar bei 0,94. Damit liegt der Wert etwas höher als Im Zeitraum zwischen 2010 und 2018, in dem der Wert bei 0,87 lag. Bild 1 zeigt den immer engeren Zusammenhang zwischen dem weltweiten BIP-Wachstum und dem IC-Marktwachstum bis 2018 sowie seine Prognose bis 2023. Der Wert ist hoch, da eine perfekte positive Korrelation 1,0 beträgt.

In seinen Anfängen gab es noch kaum eine Korrelation zwischen IC-Markt und der Weltwirtschaft, in den letzten Jahren ist die Beziehung angestiegen.

In seinen Anfängen gab es noch kaum eine Korrelation zwischen IC-Markt und der Weltwirtschaft, in den letzten Jahren ist die Beziehung angestiegen. IC Insights

In den drei Jahrzehnten vor diesem Zeitraum reichte der Korrelationskoeffizient von einem relativ schwachen Wert von 0,63 in den frühen 2000er Jahren bis zu einer negativen Korrelation von -0,10 in den 1990er Jahren, was fast keiner Korrelation entspricht. In den 1980er gab es mit einem Wert von 0,35 nur einen geringen Zusammenhang zwischen BIP und IC-Markt.

IC Insights führt das auf die gestiegene Zahl an Fusionen und Übernahmen zurück, was dazu führte, dass es weniger großen IC-Hersteller und -Lieferanten gibt. Dadurch ändert sich die Versorgungsbasis, was für eine gereifte Branche spricht.

Einen weiteren Grund für die stärkere Korrelation sieht IC-Insights in der Entwicklung hin zu einem Consumer-orientierten Markt. Vor zwanzig Jahren setzte sich der IC-Markt etwa zu 60 Prozent aus Business-Anwendungen und zu 40 Prozent aus Consumer-Anwendungen zusammen, diese Werte sind heute umgedreht. Da der Markt zunehmend von Consumer-Anwendungen getrieben wird, die die Nachfrage nach elektronischen Systemen und damit auch die von ICs antreiben, ist eine gesunde Wirtschaft notwendig, um Trends im IC-Markt zu erfassen, folgert IC Insights.