Der mit Abmessungen von 30 mm x 35 mm x 36 mm zur Zeit weltweit kleinste Bildverarbeitungssensor kommt jetzt mit dem monochrom arbeitenden Vision Sensor BS30 von wenglor auf den Markt.


In der Miniaturbauform werden bis zu 300 Bilder pro Sekunde ausgewertet. In einem kompakten Gehäuse sind Kamera, Optik, Beleuchtung und Auswerteeinheit vereint. Die Schutzart IP67 bietet eine gute Unempfindlichkeit gegen Staub und Wasser.


Mit seinen drei, per Drehwahlschalter am Sensor wählbaren Funktionsarten Anwesenheitskontrolle, Pixelvergleich und Formanalyse löst der Vision Sensor die verschiedensten Bildverarbeitungsaufgaben. Da der Sensor Objekte bis zu 0,6 mm erkennen kann, werden auch kleinste Abweichungen bei hohen Bandgeschwindigkeiten registriert.


Durch einen Trigger-Eingang ist die Bildaufnahme mit dem Produktionsablauf synchronisierbar. Bei einem festen Arbeitsabstand werden Objekte Lage-unabhängig erkannt, d.h. die Position und der Drehwinkel des Objektes sind für die Erkennung irrelevant. Über ein eingebautes Menü, das z.B. mit dem Standardprogramm Hyperterminal über die RS-232 Schnittstelle aufgerufen werden kann, stehen mehrere Einstellhilfen zur Verfügung.


Damit ist eine komfortable Konfiguration des Sensors möglich, selbst wenn dieser an schwer zugänglicher Stelle montiert ist. Weitere Merkmale neben der Bildwiederholfrequenz 300 Bilder/s sind Auflösung 126 x 98, Versorgungsspannung 18…30 V, Arbeitsabstand 100…200 mm, Ansprechzeit 3,33 ms, 1 Schaltausgang, Temperaturbereich 0…50 °C.


536 Wenglor