Buck-Wandler TPS62840

Der synchrone Abwärtswandler TPS62840 hat eine Ruhestromaufnahme von 60 nA. Texas Instruments

Der synchrone Abwärtswandler TPS62840 von Texas Instruments hat eine Ruhestromaufnahme (IQ) von 60 nA. Ein niedrigerer IQ-Wert verlängert die Batterielebensdauer von Systemen, die sehr wenig Strom aufnehmen (unter 100 µA), sowie solchen, die sich hauptsächlich im Standby/Versand-Modus befinden (Wandler schaltet nicht). Mit seinem geringen IQ-Wert kommt der TPS62840 auf 80 % Wirkungsgrad bei 1 µA Laststrom. Schaltungsentwickler können somit entweder die Batterielebensdauer ihrer Systeme verlängern oder mit weniger oder kleineren Batterien auskommen. Der weite Eingangsspannungsbereich des DC/DC-Wandlers von 1,8 bis 6,5 V unterstützt eine Vielzahl von Batteriechemien und –konfigurationen, wie etwa zwei Lithium-Mangandioxid-Zellen in Serie (2s-LiMnO2), eine Lithium-Thionylchloridzelle (1xLiSOCL2), vier oder zwei Alkalizellen oder Lithium-Polymer-Akkus (Li-Po).

Die wählbaren Mode- und Stop-Funktionen des TPS62840 verbessern das Rauschverhalten und verringern die Signalverzerrungen. Diese Vorteile können zur Senkung der Lösungskosten beitragen, da sich die Systemanforderungen erfüllen lassen, ohne dass für die gleiche Funktionalität auf teurere Präzisions-Signalkettenbausteine, Sensoren oder Funk-Lösungen zurückgegriffen werden muss.

Der Mode-Pin ermöglicht die Aktivierung des nicht-lückenden Betriebs (auch als Forced Pulse-Width Modulation-Modus bezeichnet), um die Welligkeits- oder Rauscheigenschaften zu verbessern und die Auswirkungen auf Übertragungen in sensiblen Hochfrequenz-Anwendungen zu verringern.

Über den Stop-Pin lässt sich das Schalten komplett unterbrechen, um die elektromagnetischen Störungen oder die Welligkeit zu vermindern und die Verzerrungen zu minimieren.

Mit den genannten Features und seinen wählbaren Funktionen hilft der TPS62840 den Entwicklern bei der Bewältigung kritischer Design-Herausforderungen in vielen batteriebetriebenen, ununterbrochen eingeschalteten Industrie- und Personal-Electronics-Anwendungen. Hierzu gehören Schmalband-IoT-Anwendungen, Ausrüstungen für die Netzinfrastruktur und Wearables, die nach mehr Flexibilität, größerer Funkreichweite, höherer Genauigkeit und einem geringeren EMI-Aufkommen verlangen.