Bürkle (www.buerkle-gmbh.de) arbeitet an einem neuen Verfahren, um die bislang beim Laminieren von PV-Modulen erforderliche Membrane in den Laminatoren zu ersetzen. Diese seit langem in der Photovoltaikindustrie eingesetzten, herkömmlichen Membranen aus Silikon oder Kautschuk, haben bislang eine wichtige Funktion beim Laminieren von PV-Modulen.

Sie sorgen dafür, dass der Druck gleichmäßig auf das Modul aufgebracht und über die gesamte Fläche verteilt wird. Einziger Schönheitsfehler dieser konventionellen Membranen – sie haben eine sehr begrenzte Lebensdauer und spielen damit eine wesentliche Rolle bei der Gesamtkostenbetrachtung für derartige Laminier-Anlagen. „Durch den Einsatz der von uns neu entwickelten Materialien und Prozesse, werden zukünftig deutlich mehr Produktionszyklen möglich sein“, sagt Bürkle-Geschäftsführer Ralf Spindler.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Durch deutlich reduzierte Wartungs-, und Instandhaltungskosten sinken die Betriebskosten, während die Investitionskosten für die Anlage an sich auf dem bekannten günstigen Niveau liegen. Den Grundstein für diese Neuentwicklung hat Bürkle in seinem Innovationszentrum am Stammsitz in Freudenstadt gelegt. Bereits seit Ende vergangenen Jahres arbeiten die Schwarzwälder in zahlreichen Versuchsphasen gemeinsam mit Vorlieferanten und Anwendern, und gehen davon aus, dass dieses neue System Anfang 2010 lieferbar sein wird.