CAN-FD-Trenddarstellun

Das Messmodul 720242 für die CAN-FD-Trenddarstellung- Yokogawa

Das Modul 720242 ist kompatibel mit dem DL850EV (Vehicle Edition) sowie dem Scopecorder DL350 mit der Option /VE und stellt zusätzlich den vorhandenen Funktionsumfang des reinen CAN-Überwachungsmoduls bereit .

Erstmals 2012 vorgestellt, ist CAN FD (CAN mit flexibler Datenrate) eine Erweiterung des CAN-Protokolls bei dem die Datenübertragungsrate und die Nutzdatenlänge erhöht wurde und das bestehende CAN-Konzept beibehalten wurde. CAN FD ermöglicht Datenraten über 1 Mbit/s und ist damit in der Lage, die heute für die Fahrzeugindustrie erforderlichen höheren Bandbreiten für Bordnetze zu liefern. Yokogawa unterstützt bereits das CAN-FD-Protokoll mit Trigger- und Analysefunktionen im Bereich seiner Mixed-Signal-Oszilloskop Serien DLM2000 (2 und 4 Kanäle) und DLM4000 (8 Kanal) auf Physical- Layer-Basis.

Durch die Verwendung des Scopecorders in Verbindung mit dem Bus-Überwachungsmodul lassen sich die übertragenen Nutzdaten aus seriellen Automobilbussen decodieren. So können Ingenieure Informationen wie Motortemperatur, Fahrzeuggeschwindigkeit und
Bremspedalposition als reale physikaliesche Trenddarstellung anzeigen und diese dann weiterführend mit den analogen Daten der realen Sensoren vergleichen, und sogar darauf einen Trigger aktivieren.

Einige Automobilhersteller planen das CAN FD Protokoll bereits im Modelljahr 2018 zu implementieren, wobei eine umfassende Einführung im Jahr 2020 erwartet wird. Dies bedeutet, dass Automobilingenieure nun die Freiheit haben, das CAN-FD-Protokoll als Lösung für höhere Datenraten in Automobilbussen zu betrachten, insbesondere bei Elektro- / Hybridfahrzeugen, bei denen neue Antriebskonzepte eine deutlich höhere Bitrate und Auslastung erfordern.