Laut einer Prognose von Bloomberg New Energy Finance sollen im Jahr 2025 weltweit 37 Millionen Elektrofahrzeuge die Straßen bevölkern und rund 618 Milliarden elektrische Kilometer pro Jahr zurücklegen. Diesen Markt will US-Anbieter Chargepoint mit 2,5 Millionen elektrischen Ladesäulen ansprechen, die sich in der Mehrzahl gleichmäßig auf Europa sowie Nordamerika verteilen sollen. Einen geringeren zahlenmäßigen Anteil nehmen in dem Szenario Australien und Neuseeland ein. Aktuell betreibt das Unternehmen 53.000 Ladesäulen.

Chargepoint

Von 54.000 Ladesäulen 2018 zu 2,5 Millionen im Jahr 2025: Anbieter Chargepoint setzt sich ambitionierte Ziele. Chargepoint

„Unsere Selbstverpflichtung, bis zum Jahr 2025 weltweit 2,5 Millionen Ladestationen einzurichten, geht einher mit einer Revolution im Transportwesen und der größten Wachstumsphase in der Geschichte unseres Unternehmens“, sagte Pasquale Romano, Präsident und CEO von Chargepoint auf dem Global Climate Action Summit. Der Anbieter mit Stammsitz im kalfornischen Campbell ist im Jahr 2017 nach Europa expandiert und hat bisher etwa 300 Millionen Dolla in den Ausbau vernetzter Ladestationen investiert.

Die Zeit für tiefgreifende Veränderungen sei nun gekommen, und breit gestreute, fundamentale und sofortige Investitionen in die Ladeinfrastruktur seien notwendig, um die Zukunft der Elektromobilität einzuleiten, agumentierte Romano weiter. Er fügte hinzu: „Wir konzentrieren uns vollständig darauf, Technologien zu entwickeln, die eine umweltfreundliche Mobilität ermöglichen. Chargepoint ist stolz darauf, eine entscheidende Rolle beim Übergang zur Elektromobilität einzunehmen und das Ziel des Klimaschutzgipfels, die Treibhausgasemissionen weltweit zu reduzieren, zu unterstützen.“

Die Ladesäulen des Unternehmens sollen künftig neben Personenwagen auch Busse, Lastkraftwagen oder auch Flotten versorgen können.