Die Redner waren überwiegend international anerkannte Experten aus Forschung und Wirtschaft, insbesondere Fachleute im Bereich der Leiterplatten-Aufbautechnik SMT (Surface-Mount-Technologie). Das China SMT Forum 2007 wurde erstmalig von der BMC AG organisiert und konzeptionell in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut, Berlin, und Prof. Mathias Nowottnick von der Universität Rostock entwickelt. Dieser steht auch dem Konferenzkomitee vor, das verantwortlich für die inhaltliche und personelle Zusammensetzung der Konferenz war.

Diese war hochkarätig besetzt, wie die Liste der Key-Note-Redner eindrucksvoll belegt: Prof. Hans-Jürgen Albrecht (Siemens AG), Dongkai Shangguan (Flextronics), Dr. Hannes Voraberger (AT&S), Dr. Joey Pan (Bosch Sensortec) und Dr. Hans Walter (Fraunhofer IZM) hielten eindrucksvolle Überblicksvorträge in den jeweiligen Sessions „Lead-free Implementation“, „Advanced Circuit Assembling“, „New Printed Circuit Board Technologies“, „Developments in Packaging“ sowie „Solutions for Reliable Assemblies“. Besonders hervorzuheben ist der Key-Note-Vortrag von Professor Wolfgang Scheel (Fraunhofer IZM) zum Thema „The Development of PCB for the Next Decade“, der bei chinesischen Delegierten auf großes Interesse stieß. Unterstützt wurde die Veranstaltung von wichtigen chinesischen Fachverbänden wie der China Semi-Conductor Industry Association (CSIA) oder der China Communication Industry Association (CCIA).

Als Mitveranstalter trat der Shanghai Science and Technology Development and Exchange Center (SSTDEC) auf, der über ausgezeichnete Kontakte zu führenden chinesischen Wissenschaftlern und Industrievertretern verfügt. Die Delegierten, die größtenteils chinesische Niederlassungen internationaler Elektronik-Brands wie Panasonic, Intel, Sharp und General Electric, aber auch Zulieferer für die Automobilindustrie wie Bosch und Siemens vertraten, waren überzeugt von dem hohen Niveau der mehr als 20 Vorträge und unterstrichen ihr Interesse mit regen Diskussionen im Anschluss an die jeweiligen Präsentationen. Dies hob auch Ding Long von Sharp Office Equipments hervor: „Das China SMT Forum ist die mit Abstand beste Veranstaltung, an der ich jemals in China zu diesem Thema teilgenommen habe. Die Organisation ist hervorragend und die Qualität der Referenten übertrifft meine Erwartungen.“ Raum für Gespräche mit den international renommierten Rednern von Institutionen wie dem Fraunhofer IZM oder der nordamerikanischen Organisation iNEMI, von Firmen wie W.C. Heraeus, Philips, Indium, Flextronics und Siemens boten darüber hinaus die gemeinsamen Mittagessen und die SMT Night, die am ersten Abend im Kuppelbau des Convention Centers stattfand.

„Das China SMT Forum stellt für uns eine ausgezeichnete Networking-Plattform dar“, äußerte Teoh Chun Kiat von VTech Ltd. aus Hong Kong am Rande der Veranstaltung. „Hier gelingt endlich der Brückenschlag zwischen Forschung und Industrie – ein Austausch über modernste Technologien, der auf diese Weise in China noch nicht möglich war.“ Aber auch die Redner zeigten sich sehr angetan von dem Interesse und dem Fachwissen der anwesenden Zuhörer: „An den Fragen konnte man das hohe Niveau der Delegierten erkennen“, sagte Susan Zhao von Philips Applied Technologies. „Dies ist ein einzigartiges Event in China, das keine Vergleiche mit internationalen Veranstaltungen scheuen muss“. Der Vorsitzende des Fachkomitees, Prof. Nowottnick, zeigte sich erfreut von den regen Diskussionen im Anschluss an die Vorträge: „Solche intensiven Gespräche sind auf internationalen Konferenzen nicht selbstverständlich. Es spricht für den ungemeinen Wissensdurst der chinesischen Fachleute, die den Kontakt zu den Experten gut genutzt haben.“

Auf besonderes Interesse stieß der parallel zur Konferenz veranstaltete „Sino-European RoHS Dialogue“. Die zum 1. März 2007 in Kraft tretenden chinesischen RoHS- (Restriction of the Use of Certain Hazardous Substances in Electrical and Electronic Equipment) Richtlinien wurden während eines dreistündigen Tutorials von dem Regierungsvertreter Luo Daojun vorgestellt und von Frau Dr. Jutta Müller vom Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration im internationalen Kontext beleuchtet. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Vortrag von Hans-Jochen Lückefett zur themenverwandten WEEE- (Waste Electrical and Electronic Equipment) Direktive. Mit mehr als 40 Teilnehmern war diese Veranstaltung restlos ausgebucht. Ebenfalls zufrieden zeigte sich der Veranstalter, der persönlich auch kein Unbekannter in der Branche ist:

„Wir sind sehr froh, dass wir das China SMT Forum auf Anhieb als Leitveranstaltung für die SMT- & MPT-Branche in China platzieren konnten,“ kommentierte Klaus M. Hilligardt, Vorstandsvorsitzender der BMC AG und Begründer der SMT in Nürnberg. „Mit dem China SMT Forum ergänzen wir hervorragend unser Porfolio von Hochtechnologie-Veranstaltungen. Und gerade in diesem Bereich rechnen wir für die Zukunft mit einer hohen nationalen und internationalen Nachfrage.“ Bob Pfahl von der International Electronics Manufacturing Initiative (iNEMI) brachte seine Eindrücke wie folgt auf den Punkt: „Dies ist die richtige Veranstaltung zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Wir von iNEMI freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit BMC und sind davon überzeugt, dass hier in China über die künftige Anwendung dieser Technologie entschieden wird.“