Weil die Component Obsolescence Group davon ausgeht, dass sich die Problematik durch nicht mehr verfügbare Produkte verschäft, wurde der Vorstand der COG Deutschland auf der Jahreshauptversammlung nun erstmals auf acht Personen erweitert.

Vorstand der COG

Die COG erweitert den Vorstand. COG

Neben dem bei der Wahl für weitere zwei Jahre im Amt bestätigten Vorstandsvorsitzenden Dr. Wolfgang Heinbach (Geschäftsführer GMP German Machine Parts), seinem Stellvertreter Axel Wagner (Head of Department Compliance Würth Elektronik EiSos) und Kassenwartin Anke Bartel (Product Marketing Velocity Electronics) gehören ab sofort auch Irina Werle (Obsolescence Management BMK Group), Frank Mützner (Long Term Availability Manager Osram Continental), Ulrich Vogel (Geschäftsführer Electronic Direct), Joachim Tosberg (Life Cycle Management RAFI) und Stefanie Kölbl (Head of Obsolescence Management TQ-Systems) dem Gremium an.

Wie schon die beiden sich nicht zur Wiederwahl stellenden bisherigen Vorstandsmitglieder, Kassier Matthias Kohls (Bombardier) und Stefanie Laufenberg-van Rickelen (Geschäftsführerin van Rickelen), verfügen auch die fünf neuen Vorstandsmitglieder über Praxiserfahrung im Obsoleszenz-Management.. „Kohls und Laufenberg-van Rickelen haben mit ihrem großen ehrenamtlichen Engagement über Jahre die erfolgreiche Verbandsarbeit des COG mitgeprägt. Aufgabe des erweiterten Vorstandes wird es nun sein, deren vielfältige Aktivitäten erfolgreich weiterzuführen und künftig möglichst viele weitere Mitstreiter für unsere Arbeit zu gewinnen“, sagte Heinbach.

Einen besonderen Schwerpunkt sieht der Vorstand für die nächsten Jahre im Ausbau der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Verbänden, und zwar sowohl auf nationaler wie auch internationaler Ebene. „Der wirksamste präventive Schutz vor Obsoleszenz ist eine umfassende Aufklärung über alle damit verbundenen Risiken, und das Aufzeigen denkbarer pro- und reaktiver Gegenmaßnahmen. Deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt, Verbände, Unternehmen und Institutionen künftig noch viel intensiver für dieses hochbrisante Thema zu sensibilisieren“.

Wie das in der Praxis funktionieren kann, zeigt das Beispiel des unter der Mitwirkung von COG-Mitgliedern entstandenen VDMA-Einheitsblattes 24903, das unter anderem die Mindestanforderungen an den Informationsgehalt von Änderungs- und Abkündigungsmitteilungen und an die für einen EDV-gestützten Datenaustausch erforderlichen Systemschnittstellen beschreibt. Denkbar seien aber auch internationale Kooperationsprojekte mit Organisationen wie dem International Institute of Obsolescence Management (IIOM International). „Nachdem immer mehr deutsche Unternehmen weltweit tätig sind, ist es nur konsequent, als Verband die Vereinfachung und Standardisierung von Obsoleszenz-Management-Prozessen auch international weiter voranzutreiben. Unsere demnächst voll stimmberechtigte Mitgliedschaft im IIOM erschließt der COG Deutschland hier künftig neue Möglichkeiten“, freut sich Heinbach.