eHorizon.Weather empfängt Wetterdaten von Météo France und versendet zeitgleich Daten an den Wetterdienst.

eHorizon.Weather empfängt Wetterdaten von Météo France und versendet zeitgleich Daten an den Wetterdienst. Continental

Continental ergänzt seine Navigationstechnologie „eHorizon“ um eine Wetter-Erweiterung. Dazu arbeitet der Automobilzulieferer mit dem französischen Wetterdienst Météo-France an einer gemeinsamen Lösung. Die Fahrzeuge mit dem eHorizon.Weather genannten System liefern aktuelle Wetterinformationen zur Optimierung von Kurzzeit-Vorhersagen und integrieren ortsbezogene Echtzeit-Wetterdaten, um Fahrer frühzeitig über kritische Witterungen zu informieren. In der Testphase sind 200 Fahrzeuge mit dem System ausgestattet und testen dieses in Frankreich. Continental kann die Technologie durch direkte Rückmeldung der Nutzer anpassen und verbessern.

Über das Human-Machine-Interface warnt eHorizon.Weather den Fahrer sowohl visuell als auch akustisch vor Gefahren.

Über das Human-Machine-Interface warnt eHorizon.Weather den Fahrer sowohl visuell als auch akustisch vor kritischen Witterungen. Zusätzlich kann der Fahrer Entwarnung für bereits befahrene Straßenabschnitte geben. Continental

Die eHorizon.Weather-Technologie nutz bestehende Elemente der Fahrzeugarchitektur wie etwa Scheibenwischer-Sensoren, Nebelleuchten oder ABS und ESP. Daraus gewinnt das System Daten zu Temperatur, Luftdruck, Sichtverhältnissen oder Informationen zum Straßenzustand und lädt diese dann mittels Telematik-Einheiten ins Continental-Backend. Météo-France verarbeitet die Daten anschließend und sendet ortsbezogene Wetterwarnungen in Echtzeit zurück an die Fahrzeuge. Dort zeigt eine interaktive Straßenkarte sicherheitsrelevante Informationen.

Im Sinne einer ganzheitlichen Mensch-Maschine-Schnittstelle warnt eHorizon den Fahrer nicht nur visuell, sondern auch akustisch per Sprachhinweis vor kritischen Straßenzuständen. Der Fahrer wird dadurch frühzeitig gewarnt und kann seinen Fahrstil der Wetterlage anpassen. Die frühzeitigen Informationen zu gefährlichen Straßenabschnitten können das Risiko für Verkehrsunfälle senken und für eine erhöhte Wachsamkeit des Fahrers sorgen. Zusätzlich kann er die Hinweise über die interaktive Straßenkarte bestätigen oder Entwarnung geben, nachdem er den Straßenabschnitt mit einer Wetterwarnung passiert hat.

Dadurch, dass der Fahrzeugschwarm Daten direkt am Ort des Wettervorfalls erfasst und in der Cloud zur Verfügung stellt, kann Météo-France seine konventionellen Methoden zur Wetterbeobachtung wie etwa Satelliten, Radar oder Wetterstationen mit eHorizon.Weather erweitern. Das soll insbesondere die Qualität von kurzfristigen Wettervorhersagen (0 bis 3 Stunden) und damit die Wirkung von Unwetter-Warnsystemen verbessern.