Continental entwickelt intelligente Technologien, die immer mehr Fahrfunktionen übernehmen. Als Systemintegrator soll er Know-How und Systemkompetenzen im Bereich Fahrerassistenzsystemen einbringen.

Continental entwickelt intelligente Technologien, die immer mehr Fahrfunktionen übernehmen. Als Systemintegrator soll er Know-How und Systemkompetenzen im Bereich Fahrerassistenzsystemen einbringen. Contnental

Breits im Juli vergangenen Jahres bündelten der bayerische Autobauer BMW, der amerikanische Chiphersteller Intel und das israelische Unternehmen Mobileye Ressourcen und Know-how. Ziel ist es, ein Kooperationsmodell für das hoch- und vollautomatisierte Fahren aufzusetzen, um skalierbare Lösungen für die gesamte Automobilbranche weltweit bereit zu stellen. So soll bis 2021 die Serienproduktion von hoch- und vollautomatisierten BMW-Fahrzeugen anlaufen. Als Systemintegrator und Entwicklungspartner kommt jetzt noch Continental hinzu.

Als Systemintegrator spielt Continental eine wichtige Rolle bei der Industrialisierung der Plattform Autonomes Fahren. Der Tier-1 bringt Produkt-Know-how sowie Systemkompetenzen entlang der Wirkkette des assistierten und automatisierten Fahrens ein. Schwerpunkte sind die Funktionsentwicklung und Integration von automatisierten Systemen samt Fahrerbeobachtung und Motion-Control sowie Simulation und Absicherung der Funktionen.

Im Rahmen der Zusammenarbeit umfasst das Leistungsangebot unter anderem Umfeldsensoren, Fahrfunktionen, Systemarchitektur, funktionale Sicherheit, Bremssysteme, komplette Antriebsstrangsysteme sowie Systeme für den Mensch-Maschine-Dialog. Entwickelt und produziert werden die notwendigen Komponenten und Systeme für das automatisierte Fahren an Standorten weltweit.

Bei Continental zeigte sich in den vergangenen Jahren der Bereich Fahrerassistenzsysteme als wachstumsstark. Dazu zählen besonders Systeme für Multifunktionskameras, für Fischaugenkameras mit Rundumblick sowie Nah- und Fernbereichssensoren. Darüber hinaus gehören dazu hochauflösende 3D-Lidar-Technologien sowie zentrale Steuergeräte für das assistierte und automatisierte Fahren. 2016 lag der Umsatz bei 1,2 Milliarden Euro. Die Zahl der Aufträge stieg auf drei Milliarden Euro. So rechnet der Automobilzulieferer bis 2020 mit mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz in diesem Bereich.