Continental hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 bei den eigenen Produktionsprozessen CO2-neutral zu sein. In einem ersten Schritt will der Zulieferer Ende 2020 weltweit an allen Produktionsstandorten nur noch Strom aus erneuerbaren Energiequellen beziehen.

Antriebssystem für Elektrofahrzeuge von Continental

Continental möchte bis 2040 CO2 neutral bei der Produktion sein. Continental

„Wir wollen noch energieeffizienter werden“, kündigte CEO Dr. Elmar Degenhardt an. Relativ zum Umsatz gesehen würden sie den Energieaufwand in den nächsten zehn Jahren um ein Fünftel reduzieren. Weitere Elemente der Continental-Umweltstrategie beziehen sich auf Ressourceneffizienz, die Vermeidung von Abfällen und die nachhaltige Nutzung von Wasser in Regionen, in denen der Zugang zu sauberem Wasser besonders schwierig ist.

Nach Ansicht von Degenhardt muss die Automobilindustrie bis 2050 CO2-neutral sein. Das sei machbar, wenn Wirtschaft und Politik das gemeinsam angehen würden, sagte der CEO. Er forderte die Politik auf: „Setzen Sie dafür Ziele, die ökoeffizient sind – ökologisch sinnvoll und ökonomisch erreichbar“. Die Industrie könne Mobilität nachhaltig sauber machen, vor allem wenn sie dabei jetzt stärker unterstützt werde.

Auf der IAA stellte der Zulieferer ein voll integriertes Antriebsmodul für Elektrofahrzeuge vor, mit dem Fahrzeughersteller Gewicht und Kosten einsparen und die Entwicklungszeit bis zum Serienstart verkürzen können sollen. Auch präsentierte das Unternehmen seinen neuen Nahbereichsradarsensor: Ein Rechtsabbiegeassistent mit diesem Sensor erkennt zum Beispiel Radfahrer und Fußgänger und kann eine automatische Notbremsung einleiten.

Video: Wie der Rechtsabbiegeassistent von Continental funktioniert