Besucher aus aller Welt ergreifen die Gelegenheit beim Schopfe: So viel Automatisierungstechnik auf einmal gibt es nur auf der SPS.

Besucher aus aller Welt ergreifen die Gelegenheit beim Schopfe: So viel Automatisierungstechnik auf einmal gibt es nur auf der SPS. Mesago

Mehr als 1.500 nationale und internationale Unternehmen präsentieren auf der diesjährigen SPS IPC Drives in Nürnberg ihre Neuheiten. Dem Messebesucher bietet sich auf über 110.000 m² ein so umfangreicher Marktüberblick zur elektrischen Automatisierung wie nie zuvor. Schwerpunkt der neu hinzugekommenen Halle 11 ist das Thema Software. Das hat wieder für einiges Stühlerücken gesorgt: Die Halle 7A beherbergt jetzt ausschließlich die Sensorik und die Halle 7 ist nun ganz der Steuerungstechnik gewidmet. Neu in diesem Jahr ist der vom VDMA in Halle 7A organisierte Gemeinschaftsstand zum Thema ‚Industrielle Bildverarbeitung‘ mit 25 Ausstellern. Hier hat der Rhythmuswechsel der Vision der SPS sicherlich geholfen, ein paar neue Aussteller anzulocken und damit dieses Themengebiet breiter zu präsentieren. Die Vision selbst nutzt die Gelegenheit ebenfalls und ist auf dem Gemeinschaftsstand vertreten. Insgesamt listet das Ausstellerverzeichnis 67 Firmen zur industriellen Bildverarbeitung. Der VDMA greift das Thema zusätzlich auf seinem Forum in Halle 3 auf und veranstaltet hierzu täglich eine Podiumsdiskussion. Die Gemeinschaftsstände ‚AMA Zentrum für Sensorik, Mess- und Prüftechnik‘ in Halle 4A und ‚Wireless in Automation‘ in Halle 10 bieten den Besuchern die Möglichkeit, sich gezielt zu den jeweiligen Themen zu informieren, um individuelle Ansätze zur Lösung ihrer Automatisierungsaufgaben zu finden.

Umfangreiches Rahmenangebot

Direkt am Objekt lässt sich am besten nachhaken und fachsimpeln.

Direkt am Objekt lässt sich am besten nachhaken und fachsimpeln. Mesago

Auf den beiden Messeforen der Verbände VDMA (Halle 3) und ZVEI (Halle 10) finden 20-minütige Kurzvorträge und Podiumsdiskussionen zu Themen statt, die die Branche aktuell bewegen. Dazu gehört das Dauerthema Industrie 4.0: Der VDMA-Fachbereich Elektrische Automation veranstaltet dazu am Dienstag, 26.11.2013, um 15 Uhr eine Podiumsdiskussion, die sich mit der Frage beschäftigt ‚Wie wird der Maschinenbau dabei unterstützt?‘. Analog zur Industrie 4.0 spielt auch in der Fördertechnik die Vernetzung der verschiedenen Systeme eine große Rolle. Tobias Nittel von SEW hält daher am Mittwoch, 27.11.2013, um 10:20 Uhr (VDMA-Forum in Halle 3) einen Vortrag darüber, wie sich mechatronische Antriebslösungen mit moderner Infrastruktur vernetzen lassen. Ein stets aktuelles Thema behandelt der Fachbereich Elektrische Automation innerhalb des VDMA mit der Podiumsdiskussion ‚Status Quo der Security in Produktion und Automation‘, ebenfalls am Mittwoch, allerdings nachmittags um 14 Uhr.

Eine Trendsession und zwei Keynotes für alle

Auf den beiden Messeforen von VDMA und ZVEI finden 20-minütige Kurzvorträge und Podiumsdiskussionen zu Themen statt, die die Branche aktuell bewegen.

Auf den beiden Messeforen von VDMA und ZVEI finden 20-minütige Kurzvorträge und Podiumsdiskussionen zu Themen statt, die die Branche aktuell bewegen. Mesago

Mit 48 Vorträgen, zwei Tutorials, einer kostenlosen Trendsession zum Thema Security sowie zwei kostenfreien Keynotes präsentiert sich der Kongress. Die Trend­session findet am Dienstag den 26.11.2013 von 16 bis 18 Uhr statt. Die Teilnehmer von Beckhoff Automation, dem TÜV SÜD, Koramis und Symantec diskutieren über die veränderte Bedrohungslage durch den Einsatz neuer Technologien, neue Entwicklungen bei der Standardisierung und Best Practices. Die erste Keynote hält Roland Bent (Phoenix Contact) zum Thema ‚Industrie 4.0 – Basis für die stetige Verbesserung in der Produktion‘ am Mittwoch den 27.11.2013 ab 16 Uhr. Der Vortrag erläutert die Anforderungen an die Produktion der Zukunft und gibt der Vision Industrie 4.0 eine inhaltliche Beschreibung. Struktur, Aufgaben und Ziele der Umsetzungsplattform Industrie 4.0, die die Industrieverbände ZVEI, VDMA und Bitkom organisieren, werden erläutert. In der zweiten Keynote, am gleichen Tag um 17:15 Uhr, präsentiert Dr. Gunther Kegel (Pepperl+Fuchs) ebenfalls einen Vortrag zur Industrie 4.0 unter dem Titel ‚Sensorik 4.0 – wie granular werden CPPS?‘. Dieser Beitrag geht auf die Potenziale ein, weist aber auch auf Barrieren für die zu erwartende Ausdehnung von CPPS-Netzen hin.

Zur Förderung des Ingenieurnachwuchses verleiht die Messe erstmalig den Innovationspreis der Automatisierungsindustrie. Gefördert werden herausragende Leistungen junger Ingenieure bis zu einem Alter von 35 Jahren. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 27.11.2013, zwischen den beiden Keynotes des Kongresses statt.