Mittlerweile sind weltweit über 110 000 Maschinen und Anlagen über eWON-Router mit einem der global verteilten Talk2M-Server verbunden.

Mittlerweile sind weltweit über 110 000 Maschinen und Anlagen über eWON-Router mit einem der global verteilten Talk2M-Server verbunden. HMS

Das Industrial Internet of Things (IIoT) wird eine Kombinationen aus beidem sein: dem Zugang zum Internet und der direkten Kontrolle der physikalischen Welt, einschließlich der Maschinen, Fabriken und ihrer Infrastruktur. Beim Internet of Things in der Automatisierung geht es nicht in erster Linie darum, noch ausgeklügeltere Geräte und Maschinen zu entwickeln. Stattdessen liegt der Fokus darauf, die relevanten Informationen zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen. Das erschließt Geräteherstellern und Anlagenbetreibern neue Geschäftsmodelle:

  • Maschinenbauer können ihre Kundendienstleistungen verbessern, indem sie die Maschinen- und Anlagenverfügbarkeit durch vorausschauende Wartung und Fernwartungsangebote steigern.
  • Anlagenbetreiber profitieren von einer besseren Sichtbarkeit ihrer entfernt installierten Anlagen, die insgesamt besser vernetzt sein werden. Das steigert ebenso die Produktivität.

Das Wesentliche in 20 Sekunden

Das IIoT lässt sich
schrittweise einführen.

Bestehende Fernwartungszugänge lassen sich als Gateways nutzen.

110.000 Maschinen und Anlagen hat HMS für eine Cloud-Anbindung ausgerüstet.

Es kann nicht
nur eine Cloud geben

Aber auch jene Firmen profitieren, die sich auf Software und Services spezialisiert haben. Sie können ihre Anwendungen in einem vernetzten Ökosystem mit verschiedenen Akteuren vermarkten. Denkbar ist, dass mehrere Anbieter ihre Produkte und Dienstleistungen kombinieren, um gemeinsam die Anforderungen von Industriekunden zu erfüllen. HMS ist mit der eWON-Produktfamilie einer der führenden Hersteller für industrielle Internet Router und schon seit vielen Jahren Teil dieses Ökosystems. Der Fernwartungsspezialist stellt seinen Kunden und Anwendungsentwicklern die Hard- und Software für einen einfachen Fernzugriff auf Maschinen und Anlagen zur Verfügung, zum Beispiel um Maschinendaten zu versenden.

Die fünf Stufen zu einer vollständi9gen IIoT-Anwendung.

Die fünf Stufen zu einer vollständi9gen IIoT-Anwendung. HMS/eWON

Grundlage sind Industrie-Router, die mehr Funktionalität bieten, als ein simpler IT-Router. Der eWON-Ansatz für das Industrial Internet of Things beginnt zwar mit einem industriellen Internet-Router, kann bei Bedarf allerdings um industrietaugliche Internetverbindungen und Architekturen für das Datenmanagement erweitert werden. Angelehnt an die klassische Automatisierungspyramide, gliedert sich die IIoT-Architektur in fünf Stufen.

  • Verbinden: Auf dieser Stufe liegt der Fokus auf der physikalischen Anbindung der Steuerungen von Maschinen und Industrieanlagen: Entweder mit einer SPS oder anderen Automatisierungssystemen. Die Router unterstützen Steuerungen führender Hersteller, darunter von Allen-Bradley, Siemens, Schneider, Omron, Mitsubishi, Vipa und Hitachi.
  • Zugreifen: Der Fernzugriff auf Maschinen und die Feldgeräte ist heutzutage eine Standardanforderung für Maschinenbauer. Denn nur durch vorausschauende Wartung können sie den Wartungsaufwand reduzieren und die Maschinenverfügbarkeit steigern. Ist ein Gateway mit der Maschine verbunden, kann ein sicherer Tunnel zur Maschine für Programmierung oder Fehlerbehebung hergestellt werden.
  • Überwachen: Das regelmäßige Monitoring ermöglicht es, Maschinen- und Anlagendaten online zu visualisieren. Das hilft einerseits bei der Fehlerbehebung, andererseits erhält der Anwender durch die zusammenfassende Darstellung Informationen über den Maschinenstatus und die wichtigsten Kennzahlen (Parameter). Auf Basis dieser Informationen können fundierte Entscheidungen getroffen werden.
  • Sammeln: Auf der vierten Stufe geht es um das Sammeln, Verdichten und Auswerten der Daten vieler Maschinen- oder Anlagen.
  • Integrieren: Die Stufen eins bis vier konzentrieren sich auf den Verbindungsaufbau, die Darstellung von Live-Ansichten und Echzeitdaten. Das allein reicht jedoch nicht aus. Zu einer vollständigen IIoT-Anwendung gehört die Integration in ERP-Systeme und Software auf Unternehmensebene – die fünfte Stufe.
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