Mixed-Signal-Oszilloskop mit integriertem Arbiträrgenerator.

Mixed-Signal-Oszilloskop mit integriertem Arbiträrgenerator. Data Tec

Dieses per USB-Stromversorgung betriebene Mixed Signal-Oszilloskop PQ011 von Pico Technology – mit einer Bandbreite von 100 MHz – verfügt über zwei Analog-, 16 Digital-Eingänge und einen Arbiträrgenerator mit 1 MHz Bandbreite, um die zu messende Schaltung mit anwenderdefinierten Wellenformen als Stimulus anzuregen. Die Versorgungsspannung erhält das Gerät über die USB-Schnittstelle des PCs über den auch die Messwerte und Kurvenformen angezeigt werden. Statistiken und weitere Untersuchungen der Messsignale ermöglicht die Software. Die geringe Gehäusegröße des Oszilloskops – es benötigt die Fläche eines Reisepasses und ist nur 19 mm dick – eignet sich besonders gut für den Service im mobilen Einsatz. Dabei bietet es alle Funktionen wie ein traditionelles Tisch-Oszilloskop mit den gleichen Eckdaten.

Sinus, Rechteck, Dreieck, Rampe, Gaußsche, Halbsinus-Wellenformen, Gleichstrom von DC bis zu einer Frequenz von 1 MHz umfasst der integrierte Funktions-/Arbiträrgenerator. Die Arbiträrfunktion hat eine Auflösung von 12 Bit bei 20 MS/s Ausleserate und eine Aktualisierungsrate von 20 MHz. Der Arbiträrspeicher hat eine Tiefe von 32 kSa. Vom Oszilloskop aufgenommene Signale, wie zum Beispiel eine Herz-Kurve, lassen sich in den Arbiträrgenerator übernehmen, eventuell verändern und abspeichern, um dann wiederholbar am Generatorausgang für weitere Schaltungsuntersuchungen auszugeben. Außerdem sind Weißes Rauschen als auch PRBS-Signale möglich.

Zusammen werden die beiden Analogkanäle mit 500 MSamples/s abgetastet. Ist nur ein Analogkanal eingeschaltet, erhöht sich die Abtastrate auf 1 GSamples/s mit einer Speichertiefe von 128 MSamples. Kennzeichnend ist ein schnelles USB-Streaming mit bis zu 9,6 MSamples/s zur Erfassung von Wellenformen mit bis zu 100 Millionen Messpunkten. Die beiden analogen Eingänge haben eine Bandbreite von 100 MHz und eine vertikale Auflösung von 8 Bit. Mit der Picosoftware lässt sich die Auflösung auf 12 Bit erhöhen. Die Eingangsspannung kann von 4 mV/div bis 4 V/div in zehn Schritten eingestellt werden, woraus sich ein Eingangssignalspannungsbereich von ± 20 mV bis ± 20 V ergibt. Für eine vertikale Positionsabstimmung kann ein analoger Offset-Bereich von ± 250 mV bis ± 25 V eingestellt werden. Außerdem ist ein FFT-Analysator mit einer Analogbandbreite bis 100 MHz bis zu 1.048.576 Punkten integriert.

Die 16 digitalen Eingangskanäle mit maximal 100 MHz (200 MB/s) werden mit einer Abtastfrequenz von 500 MSamples/s (ein Kanal) beziehungsweise 250 MSamples/s (zwei Kanäle und weitere) abgetastet. 128 MSamples beträgt der Pufferspeicher. Die kleinste Einstellung der Zeitbasis beträgt 1 ns/div, die größte 5000 s/div. Die Triggerschwellen von TTL, CMOS, ECL, PECL oder benutzerdefiniert können direkt eingestellt werden. Serielle Protokolle wie zum Beispiel 1-Wire, Arinc 429, CAN, DCC, DMX512, Flexray, Ethernet 10Base-T, USB 1.1, I²C, I²S, LIN, PS/2, SPI, Sent, UART/RS-232 sind abhängig von der Bandbreite und Abtastungsrate des Oszilloskops möglich. Beim Hersteller Pico Technology lässt sich die Software Pico Scope 6 mit umfangreichen Analyse, Statistik und mathematischen Funktionen kostenlos herunterladen. Die mitgelieferten Treiber und das Software Development-Kit (SDK) ermöglicht es anwendungsspezifische Programme oder Schnittstellen mit gängigen Softwarepaketen von Drittanbietern wie National Instruments Labview und Mathworks Matlab zu programmieren.

Um an der Verlosung teilzunehmen, füllen Sie bitte auf unserer Homepage www.all-electronics.de unter der InfoDIREKT-Nummer das Teilnahmefeld aus.Einsendeschluss ist der 28.02.2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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