Dabei ist je nach Konfiguration der Zugang per GSM, UMTS, HSPA+ sowie LTE möglich. Über eine Schnittstelle zum Fahrzeugbus lassen sich auch fahrzeugspezifische Daten und Notrufe inklusive GPS-Koordinaten übertragen. Der Fahrer kann weiterhin über sein Mobiltelefon bestimmte Informationen wie beispielsweise die Reichweite seiner Batterie abrufen oder überprüfen, ob das Licht ausgeschaltet und die Türen verriegelt sind. Darüber hinaus ist der Fahrzeugbesitzer mit seinem Mobiltelefon in der Lage, diese Funktionen fern zu steuern und beispielsweise die Standheizung einzuschalten oder bei der Suche nach dem Fahrzeug die Hupe zu betätigen. Auch die Übermittlung von Echtzeitinformationen wäre zukünftig möglich, um aktuelle Informationen über Verkehrsaufkommen zu erhalten oder um zur aktuell günstigsten Tankstelle zu navigieren.

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TechniSat

Um die sensiblen Daten des Fahrzeugs unbedingt vor Fremdzugriffen zu schützen, trennt die ECU die Basisdienste von den Linux-Applikationen. Das Telematikmodul lässt sich entweder als separat verbaute Lösung konzipieren oder über einen direkten High-Speed-Datenlink via Ethernet, MOST oder USB mit der Head-Unit verbinden. Das intelligente Power-Management kontrolliert den Energieverbrauch und schaltet in den Schlafmodus, sobald kein Informationsaustauch stattfindet. Insbesondere bei Flottenfahrzeugen, Autovermietungen und Car-Sharing-Konzepten oder auch Versicherungsanbietern sieht TechniSat beim Austausch von Fahrzeugdaten einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.